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THE PAULY GROUP

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Erweiterung Klärschlammvererdungsanlage AuetalErweiterung der Klärschlammvererdungsanlage Auetal um ein viertes Beet.Durch den Bau eines vierten Vererdungsbeets und einer Nachlagerfläche kann die Kläranlage Auetal zukünftig die Klärschlammverwertung optimal an die Erfordernisse des Marktes anpassen.

Seit 2007 betreibt der Wasserverband Nordschaumburg (Niedersachsen) in Auetal eine EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage. Aufgrund gestiegener Schlammmengen wurde die Anlage jetzt um ein viertes Schilfbeet von 4.200 Quadratmetern erweitert.

Die Gesamtkapazität erhöht sich damit auf 160 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz pro Jahr. Sobald die letzten Arbeiten am Rohrleitungsbau abgeschlossen sind, wird das neue Beet in Betrieb genommen.

Parallel zur Erweiterung wurde eine 2.800 Quadratmeter große Nachlagerfläche für Klärschlammerde gebaut und ebenfalls in den kommenden Wochen fertiggestellt. Besonders praktisch: Dieser Bau lieferte gleich den Boden für die Erdwälle des neuen Schilfbeets. Das sparte Geld.

Flexible Anpassung an den Verwertungsmarkt

Durch die neue Nachlagerfläche gewinnt die Kläranlage Auetal weitere Flexibilität bei der Verwertung der Klärschlammerde. Hier kann sie zukünftig mit Blick auf die Verwertung oder Entsorgung aufbereitet werden, z. B. durch die Herstellung des von EKO-PLANT neu entwickelten Düngers EKO-TERRA Ca+. Gleichzeitig wird der Verwertungszeitpunkt weiter gespreizt. Direkte regionale Verwertung wird möglich: Einheitliche, in der Qualität definierte Mengen von Klärschlammerde lagern auf der Fläche und können von den Landwirten nach Bedarf ggf. direkt abgeholt werden.

Zwar ist in Autetal die erste Beeträumung für 2020 geplant, letztlich entscheidet aber der Markt. Geräumt wird, wenn die Nachfrage da ist. Ob früher oder später wird frei nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden.

In Niedersachsen haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Verwertung erneut geändert. Ein Erlass vom Februar 2019 würdigt die besonderen qualitativen Eigenschaften der Klärschlammerde, was das Material für Landwirte attraktiver macht als konventioneller Klärschlamm oder sonstige Wirtschaftsdünger. Durch die angemessene Anrechnung der aufgebrachten Stickstofffracht in der Düngebilanz wird nicht nur das Grundwasser geschont sondern auch etwas für Pflanzen und die Bodenfruchtbarkeit getan. Aber auch die Option der thermischen Verwertung bleibt bestehen. Wann immer die Verbrennungsanlage das Material braucht, kann geliefert werden.

Verwertungsnotstand? Kein Thema!

Mit der EKO-PLANT Klärschlammvererdung entwässern und gleichzeitig lagern - so konnte der Wasserverband Nordschaumburg die derzeitigen Verwerfungen und Unsicherheiten auf dem Verwertungs- und Entsorgungsmarkt unbeschadet meistern. Verwertungsnotstand in Niedersachsen? Für Auetal kein Thema.

  • Mit der Klärschlammvererdung gewinnt der Betreiber Flexibilität für Zeitpunkt und Verwertungsrichtung.

  • Er wird unabhängig von Verwerfungen am Markt, kann sich flexibel an die Anforderungen des Marktes anpassen, sich an der Qualität seines Klärschlammes orientieren und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten Entscheidungen vorausschauend treffen.

Aufgrund der bewährten Zusammenarbeit mit EKO-PLANT war für den Wasserverband Nordschaumburg klar: Erweiterung der Vererdungsanlage und Bau der Nachlagerfläche werden wieder in die Hände der PAULY GROUP gelegt. Die Unternehmensbereiche EKO-PLANT und INFU erbrachten alle dafür erforderlichen Arbeiten und brachten bei dieser Gelegenheit auch gleich die Anlagensteuerung auf den neuesten Stand.

Auetal ist kein Einzelfall. Nach der letzten Novellierung der Düngeverordnung wächst das Interesse an Nachlagerflächen stetig. Kein Wunder, denn gerade die Kombination mit Klärschlammvererdungsanlagen ermöglicht in jeglicher Hinsicht optimale Verwertungskampagnen für Anlagen über oder unter 50.000 Einwohnerwerten.

Ob landwirtschaftliche Verwertung oder Verbrennung: EKO-PLANT optimiert die Schlammentwässerung, schafft Sicherheit und Flexibilität und hilft, Gebühren zu stabilisieren.