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Spatenstich KSV LehrteErneuter Spatenstich für zwei weitere Vererdungsanlagen in Lehrte
Foto: HAZ Redaktion Lehrte
Am 3. Juni begannen die Bauarbeiten für zwei weitere EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen in Lehrte und Hämelerwald.

Die Stadtwerke Lehrte stellen damit ihre gesamte Klärschlammbehandlung auf allen vier Kläranlagen von mechanischer Entwässerung auf ökotechnische Vererdung um. Bislang transportierte das Unternehmen den Klärschlamm der Standorte Ahlten, Sievershausen und Hämelerwald aufwendig zur Zentralkläranlage Lehrte, wo er maschinell entwässert wurde.

Übrig blieben rund 6.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm pro Jahr. Weil die Kosten für den Transport jedoch kontinuierlich gestiegen sind, haben sich die Stadtwerke zu einer vollständigen Umstellung auf die Klärschlammvererdung entschieden. Am Standort Sievershausen ist die neue EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage bereits in Betrieb, in Ahlten stehen die Bauarbeiten kurz vor ihrem Abschluss. In Lehrte und Hämelerwald begann nun die zweite Bauphase. Insgesamt investieren die Stadtwerke Lehrte in alle vier neuen Anlagen rund 4,5 Millionen Euro.

Flexible Entsorgung bei geringerer Menge

Künftig entfallende Transportkosten sind aber nicht der einzige Grund, warum die Stadtwerke Lehrte der mechanischen Klärschlammbehandlung den Rücken kehren. Bei der ökotechnischen Vererdung wird der Schlamm nicht nur entwässert, sondern in humushaltige Klärschlammerde umgewandelt. Der Umwandlungsprozess reduziert die verbleibende Menge zusätzlich, so dass am Ende deutlich weniger entsorgt werden muss. Und weil in den Schilfbeeten der Vererdungsanlagen der Klärschlamm kontinuierlich bis zu 12 Jahre eingeleitet, entwässert und vererdet wird, können die Stadtwerke Lehrte zukünftig zeitlich flexibel und je nach Marktsituation entscheiden, ob sie die Klärschlammerde als Dünger in der Landwirtschaft verwerten oder thermisch entsorgen. Und nicht zuletzt reduziert die Klärschlammvererdung erheblich den Ausstoß von klimaschädlichem CO2, denn den größten Teil der benötigten Energie liefert die Sonne.

Planung, Bau und Betreuung aus einer Hand

In der neuen Anlage in Lehrte werden zukünftig 70.000 Schilfpflanzen in sieben Beeten mit einer Gesamtfläche von 36.200 Quadratmetern jährlich bis zu 40.000 Kubikmeter Klärschlamm entwässern und vererden. Am Standort Hämelerwald werden es 15.000 Schilfpflanzen in drei Beeten auf 10.550 Quadratmetern sein. Dort beträgt die Klärschlammmenge bis zu 8.000 Kubikmeter pro Jahr.

EKO-PLANT wurde mit der Planung und dem Bau aller vier Anlagen beauftragt und liefert ebenfalls die in der hauseigenen Gärtnerei REED speziell gezüchteten Schilfpflanzen. Und auch nach der Fertigstellung werden die neuen Anlagen weiter von EKO-PLANT betreut: Die Experten des Fachbereichs Service Ökotechnik sorgen dann für eine optimale Leistung der Anlagen und die Abteilung Räumung und Verwertung sichert die fachgerechte Verwertung oder Entsorgung der Klärschlammerde.

Mit diesem Konzept stellen die Stadtwerke Lehrte ihre gesamte Klärschlammbehandlung auf völlig neue Füße: wirtschaftlicher, nachhaltiger, umweltschonender.

Mit der EKO-PLANT Klärschlammvererdung und unserem umfassenden Leistungsangebot rund um die Entwässerung, Lagerung und Verwertung nehmen wir Ihnen alle Sorgen um das Wie und Wohin mit dem Klärschlamm ab.

Sehen Sie in unserem kurzen Video, wie das geht: