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Klärschlammvererdungsanlage SelsingenSeit August 2003 in Betrieb:
Die Klärschlammvererdungsanlage Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme).
Planen, bauen, beschicken, räumen und verwerten - die ersten Vererdungszyklen haben ausgezeichnete Ergebnisse. Zeit für ein Resümee.

Aktuell sind 36 EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen 15 Jahre oder länger in Betrieb. Die Anlagen in Adelebsen und Selsingen sind gerade frisch in diese Liste eingezogen. 15 Jahre umfassen in der Regel mindestens einen Vererdungszyklus, also von der ersten Inbetriebnahme über Jahre der Beschickung und Vererdung bis zur Räumung und Verwertung der Klärschlammerde sowie der neuerlichen Inbetriebnahme.

Adelebsen

Die EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage der niedersächsischen Gemeinde Adelebsen im Landkreis Göttingen ging im November 2003 in Betrieb. Bis zu 15.000 m³ Klärschlamm, entsprechend rund 180 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz, werden in der Klärschlammvererdungsanlage Adelebsen pro Jahr entwässert bzw. vererdet. Seit Aufnahme des Betriebs betreut EKO-PLANT im Rahmen eines Servicevertrages die Anlage mit Betriebsbegleitendem Engineering und trägt so zu besten Ergebnissen bei.

Die drei Beete der Anlage wurden erst spät von EKO-PLANT geräumt: 2011, 2014 und 2018. Grund war die enorme Volumenreduktion des Klärschlamms von bis zu 96 Prozent, so dass die Beete einfach nicht voll werden wollten. Beet 3 erreichte ein Trockenrückstands-Äquivalent1) von mehr als 50 Prozent  ein Spitzenwert.

Die qualitativ hochwertige Adelebsener Klärschlammerde EKO-TERRA konnte in der Landwirtschaft zu besten Konditionen verwertet werden. Die gute Qualität des Klärschlamms machte sich bezahlt, denn die landwirtschaftliche Verwertung kann gegenüber einer Verbrennung in der Regel deutlich kostenschonender realisiert werden. Auch nach 2032 steht Adelebsen damit, trotz Novellierung der Klärschlammverordnung und als Kläranlage ≤ 50.000 EW, weiterhin die landwirtschaftliche Verwertung offen.

Ein kurzes Video zeigt die Räumung und landwirtschaftliche Verwertung von EKO-TERRA am Beispiel der Klärschlammvererdungsanlage Brevörde:

 

Selsingen

Die Klärschlammvererdungsanlage Selsingen im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) ist seit August 2003 in Betrieb. Hier werden jährlich rund 80 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz, entsprechend 6.000 m³ Klärschlamm, entwässert und vererdet.

Das erste der drei Beete wurde 2014 im 11. Betriebsjahr von EKO-PLANT geräumt. Die Volumenreduktion lag bei rund 95 Prozent und die Klärschlammerde EKO-TERRA wurde direkt in der Region landwirtschaftlich verwertet.

Beet 2 wurde rund 14 Jahre lang mit insgesamt 22.000 m³ Klärschlamm, entsprechend 350 t Trockensubstanz, beschickt. Bei der Räumung fielen im Jahr 2016 rund 900 Tonnen EKO-TERRA an, damit ist die Menge um 96 Prozent reduziert worden. Bezogen auf die eingeleitete Trockensubstanz erzielte Beet 2 ein TR-Äquivalent1) von 39 Prozent. Aufgrund von Grenzwertüberschreitungen konnte die Klärschlammerde nicht landwirtschaftlich genutzt werden und wurde von EKO-PLANT thermisch verwertet.

Beet 3 hat aktuell immer noch eine Restkapazität von 16 Prozent und wird weiterhin mit Klärschlamm beschickt.

Ein kurzes Video zeigt die Räumung von Beet 2 in Selsingen und die thermische Verwertung der Klärschlammerde:

 

Unsere Erfahrungen und Erkenntnisse erweitern sich stetig und führen zu einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Ökotechnik. Im Rahmen des Betriebsbegleitenden Engineerings kommen diese Verbesserungen direkt unseren Kunden zugute. Die Betreiber der Kläranlagen leisten dabei ihren Beitrag. Durch die Übermittlung von Daten über die Qualität und Eigenschaften Ihres Klärschlamms tragen Sie dazu bei, die beste Klärschlammentwässerung Ihres Schlamms und die beste Verwertung nach Ihren Wünschen zu erzielen. So sorgen wir gemeinsam dafür, dass EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen immer die besten Leistungen erbringen.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!

Und auch auf veränderte wirtschaftliche oder politische Rahmenbedingungen reagieren wir mit Anpassungen unserer ökotechnischen Verfahren und innovativen Neuentwicklungen. Das macht die EKO-PLANT Klärschlammvererdung so zukunftssicher.


1)
Das Trockenrückstandsäquivalent umfasst TS-Gehalt, Abbau der Organik und Dichteänderung des vererdeten Klärschlammes. Die im Laufe der Betriebsdauer auf das Beet geleitete Trockensubstanz (Input) in Tonnen Trockensubstanz (t TS), bezogen auf die geräumte Restmasse (Output) in Tonnen (t), gibt das Trockenrückstandsäquivalent in Analogie zur Entwässerungsleistung einer mechanischen Entwässerung wieder:

TRäquivalent = t TS Input /t geräumt, Output