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Räumung KSVVererdeter Klärschlamm hat bei der Räumung im Schnitt 95 Prozent weniger Masse als zu Beginn.

Mikroorganismen sorgen bei der Klärschlamm­ver­erdung durch Mineralisation für den Abbau organischer Substanz. Im Vergleich mit anderen Ent­wässerungs­verfahren muss am Ende eine deutlich geringere Menge verwertet oder entsorgt werden.

Rund 97 Prozent Massenreduktion: Dieses Ergebnis erzielte jüngst Beet 3 der EKO-PLANT Klärschlamm­vererdungs­anlage auf Norderney. Nach 15 Jahren befüllen, entwässern und nachlagern waren von der ursprünglich eingebrachten Klärschlammmasse gerade noch 3 Prozent übrig.

Zum Vergleich: Ein mechanisches Verfahren hätte auf einen Trockenrückstand von 52 Prozent entwässern müssen, um die gleiche Restmenge zu hinterlassen. Übliche Entwässerungsaggregate bringen es aber nur auf 20 bis 26 Prozent - und das bei hohen Personal- und Betriebskosten. Mit anderen Worten: Die Vererdung hat gegenüber einer mechanischen Entwässerung die zu verwertende Restmenge rundweg halbiert und erreicht, was sonst nur die Kombination aus mechanischer Entwässerung und technischer Trocknung geschafft hätte. Und das mit einem Bruchteil an Energie, Betriebskosten und CO2-Emissionen.

Entwässerung plus Abbau organischer Substanz

Das Geheimnis der Massenreduktion liegt in der Kombination aus Entwässerung und Mineralisation. Während die Schilfpflanzen mit Hilfe von Sonne und Wind enorme Mengen an Wasser verdunsten, bauen im Wurzelbereich Mikroorganismen mehr als 50 Prozent der organischen Masse ab. Die eingebrachte Trockensubstanz wird so durch Mineralisation um 40 bis 50 Prozent reduziert. Wird die Klärschlammerde nach der Räumung zunächst auf dafür eingerichteten Flächen nachgelagert, reduziert sich die verbleibende Masse noch einmal.

Dagegen trennen mechanische Entwässerungsmethoden das Wasser von der darin enthaltenen Trockensubstanz. Die Trockensubstanz selbst bleibt unverändert und ihre Masse kann sich somit natürlich auch nicht verringern. Wird mechanisch entwässerter Klärschlamm zusätzlich getrocknet, bleibt aufgrund der rund doppelt so großen Eingangsmenge am Ende immer noch eine größere Masse übrig, als bei der Vererdung. Unter allen Verfahren erzielt die Klärschlammvererdung insgesamt die geringste Restmenge.

Und es gibt noch weitere Vorteile: Organische Schadstoffe werden ebenfalls abgebaut und der im Klärschlamm enthaltene Stickstoff wird reduziert und stabilisiert. Die land­wirtschaftliche Verwertung der Klärschlammerde wird dadurch deutlich vereinfacht und noch wirtschaftlicher.

Durchschnittlich 95 Prozent Massenreduktion

Die Auswertung der letzten 40 von EKO-PLANT durchgeführten Räumungen und Verwertungen zeigt eine durchschnittliche Massenreduktion von 95 Prozent. Das spart Kosten beim Transport und bei der Verwertung, ganz gleich ob Klärschlammerde bodenbezogen oder thermisch verwertet wird. Aus rund 2 Millionen Kubikmetern Klärschlamm, mit einem TS-Gehalt zwischen 1 und 3 Prozent, wurden rund 100.000 Tonnen Klärschlammerde, die überwiegend in der Landwirtschaft, aber auch in verschiedenen Verbrennungsanlagen, verwertet wurden.

Betriebsbegleitende Betreuung sorgt für optimale Anlagenleistung

Beim betriebsbegleitenden Engineering behalten die Fachleute von EKO-PLANT auch all jene Faktoren im Blick, die zu einer hohen Massenreduktion beitragen. Im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft sorgt EKO-PLANT für den optimalen Betrieb und die Qualitätssicherung, und organisiert Räumung und Verwertung der Klärschlammerde. Das Know-how aus mehr als 30 Jahren Erfahrung mit der Vererdung und die fortwährende Weiterentwicklung der eigenen Ökotechnik garantieren so immer beste Leistungen.

Leise, wirtschaftlich und nachhaltig!