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KSV Ober-BessingenSchilfbeet der Klär­schlamm­ver­erdungs­anlage Lich/Ober-BessingenNeueste Ökotechnik sorgt zukünftig für wirtschaftliche und nachhaltige Klärschlammbehandlung.

Die Abwässer der nordhessischen Kleinstadt Spangenberg werden - historisch gewachsen - dezentral in mehreren Kläranlagen aufbereitet.

Bisher wurde der Klärschlamm aus den dezentralen Anlagen in Spangenberg gesammelt und von dort zur Entwässerung in die rund 17 Kilometer entfernte Kläranlage von Hessisch-Lichtenau transportiert. Das ist aufwändig und verursacht hohe Transportkosten. Doch damit ist zukünftig Schluss.

Neueste Ökotechnik

Spangenberg stellt die gesamte Klärschlammbehandlung auf neue Füße und hat EKO-PLANT mit dem Bau einer Klärschlammvererdungsanlage beauftragt. 3 Schilfbeete mit einer Gesamtfläche von 9.500 Quadratmetern werden pro Jahr 7.500 Kubikmeter Nassschlamm aufnehmen. Das entspricht 150 Tonnen Trockensubstanz. Die Beete werden mit EKO-PLANT Mittelbeschickungstechnik ausgerüstet: Vollautomatisch wird der Klärschlamm über je 2 Rohre in der Beetmitte eingebracht und verteilt sich dann schnell und gleichmäßig über die Fläche. Das sorgt für die beste Entwässerungs- und Vererdungsleistung. Baubeginn ist voraussichtlich Anfang Oktober, die Einweihung der Anlage erfolgt dann im kommenden Frühjahr.

Anpassung an örtliche Besonderheiten

Die neue Klärschlammvererdungsanlage wird im Überschwemmungsbereich des kleinen Flüsschens Pfieffe errichtet. Als Ausgleich für den verringerten Retentionsraum wird unterhalb der Anlage eine Flutmulde gebaut, die bei Hochwasser geflutet werden kann.

Auch die Ablaufleitung der Kläranlage Spangenberg liegt im Bereich der neuen Schilfbeete. Im Rahmen der Bauarbeiten wird die Leitung mit Betonfertigteilen überbaut und dauerhaft gesichert. Wenn später bei den Räumungen Sattelzüge direkt in die Beete fahren, ist die Ablaufleitung geschützt.

Zukunftssicheres Klärschlammmanagement

Die neue EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage wird für 6 bis 8 Jahre den gesamten Klärschlamm der Stadt Spangenberg aufnehmen, entwässern und vererden. Danach werden die Beete geräumt, die Klärschlammerde kann landwirtschaftlich verwertet werden und der nächste Vererdungszyklus beginnt. Und damit von Anfang an alles rund läuft, hat Spangenberg mit EKO-PLANT einen 5-Jahres-Vertrag über ein betriebsbegleitendes Engineering abgeschlossen. Die Fachleute der Abteilung Service Ökotechnik sorgen in dieser Zeit für idealen Betrieb und beste Vererdungsleistung.

Mit der EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage spart sich Spangenberg den aufwändigen und kostenintensiven Schlammtransport. Dazu kommen die bekannten Vorteile der Klärschlammvererdung: Geringe Energie- und Betriebskosten, überragende CO2-Bilanz, flexible Verwertung.

EKO-PLANT Klärschlammvererdung: wirtschaftlich, nachhaltig, zukunftssicher.