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Attraktiver Lebensraum: Herbst­mosaik­jungfer auf der Vererdungs­anlage in Heringen (Werra)Bei der Klärschlammvererdung gehen Ökonomie und Ökologie Hand in Hand. Überragende Wirtschaftlichkeit verbindet sich mit aktivem Natur- und Klimaschutz zu einem Beispiel für vorbildliches, nachhaltiges Wirtschaften.

86.000 Tonnen CO2 wurden seit 1991 durch den Betrieb der mittlerweile über 100 EKO-PLANT Klärschlamm­vererdungs­anlagen eingespart. Das entspricht dem Verbrauch von 34,4 Millionen Litern Benzin. Dadurch wurden aber nicht nur große Mengen an Treibhausgasen vermieden sondern natürlich auch erhebliche Energiekosten. Geschont wird nicht nur die Umwelt sondern gleichzeitig der Geldbeutel der Anlagenbetreiber.

Überragende Wirtschaftlichkeit

In den Schilfbeeten einer EKO-PLANT Klärschlamm­vererdungsanlage wird der Klärschlamm durch die Energie der Sonne entwässert. Zusätzliche Energie wird lediglich für Pumpen und die Steuerungs- und Regeltechnik benötigt. Der Klärschlamm wird aber nicht nur entwässert. Im Wurzelraum des Schilfs verwandeln Mikroorganismen den Schlamm in humushaltige Erde und reduzieren dabei zusätzlich dessen Masse. Entwässerung und biologischer Umbau ergeben zusammen eine Massenreduktion von durchschnittlich 95 Prozent. Und weil die Schilfbeete den Klärschlamm über einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren aufnehmen und kontinuierlich vererden, werden keine zusätzlichen Lager und Transportkapazitäten benötigt. Die wirtschaftliche Bilanz der EKO-PLANT Klärschlammvererdung: Geringe Betriebs- und Personalkosten, keine Kosten für Lagerung und Transport und die geringste zu entsorgende Restmenge aller Entwässerungsverfahren.

Geschlossene Stoffkreisläufe

Für uns Abfall, ist Klärschlamm für die Mikroorganismen in den Schilfbeeten die Lebensgrundlage. Das ist angewandte Ökologie. Die im Klärschlamm enthaltenen Pflanzennährstoffe werden durch die Vererdung zu einem Dünger aufbereitet, der besonders gut für die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit geeignet ist. Auf Felder und Äcker ausgebracht, gelangen die Nährstoffe zurück in ihren natürlichen Kreislauf. Um den Anforderungen der landwirtschaftlichen Verwertung noch besser gerecht zu werden, hat EKO-PLANT EKO-TERRA Ca+ entwickelt. In einem patentierten Verfahren wird Klärschlammerde mit Kalk gemischt und enthält dann keine wesentlichen Gehalte an Stickstoff mehr. Anders als bei mechanisch entwässertem Klärschlamm besteht deshalb keine Gefahr, dass das Grundwasser durch ausgewaschenes Nitrat belastet wird. Und auch das für alle Lebewesen unverzichtbare Phosphat gelangt über die Düngung mit Klärschlammerde direkt zurück auf unsere Äcker.

Klärschlammerde kann aber auch problemlos thermisch entsorgt werden. Und weil sich durch die zusätzliche Massenreduktion automatisch die Phosphatkonzentration erhöht, ist das zukünftig verbindliche Phosphatrecycling aus deren Asche einfacher, als bei mechanisch entwässertem Klärschlamm.

Lebensraum für seltene Tierarten

Die dichten, großflächigen Schilfbestände einer EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage sind attraktive Lebensräume für seltene Tierarten, das wurde 2014 durch ein wissenschaftliches Gutachten aufgezeigt. Im Schlamm wühlen Kleintiere, Insekten und andere Wirbellose. Vögel und Amphibien siedeln sich an. Dazu kommt: Kläranlagen liegen meist etwas abseits, oft in der Nähe eines Flusses. Auf dem Betriebsgelände befinden sich fast immer Wiesen und über Jahre gewachsene Gehölzbestände. Die Schilfbeete einer Vererdungsanlage ergänzen diese Biotopvielfalt und tragen zur Vernetzung von Lebensräumen und zur Artenvielfalt bei.

Die Ökotechnik von EKO-PLANT ist effizient, ressourcenschonend und schließt natürliche Stoffkreisläufe. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gehen bei EKO-PLANT Hand in Hand - zum Nutzen aller.

Hier können Sie den Artikel „Einen Anfang machen“ aus der Wirtschaft Nordhessen 09/2019 lesen.