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SWMR Moeller webDie Veranstalter freuten sich über die riesige Resonanz auf das vierte Gartenbauseminar. Foto: Sarah Möller | Stadtwerke Marburg160 Besucher folgten Ende Oktober der Einladung zu zwei Fachvorträgen und einem Rahmenprogramm mit Infoständen und viel Raum für Erfahrungsaustausch.

Hitzewellen und Trockenheit auf der einen Seite, starke Niederschläge und milde Winter auf der anderen: Unser Wetter ist bereits extremer und unsicherer geworden, der Klimawandel zeigt sich schon heute.

Natürliche Prozesse stärken

Thomas Hilberg vom Marburger Gartencenter gab in seinem Vortrag zahlreiche Tipps und Anregungen, wie sich Gärtnerinnen und Gärtner bereits durch kleine Umstellungen an diese neuen Bedingungen anpassen können. Zentrale Botschaft: Die Gartengestaltung und Bewirtschaftung sollte sich zukünftig mehr an den natürlichen Prozessen orientieren und auf Arten- und Strukturvielfalt setzen.

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Bodenbearbeitung. Um auch für längere Trockenperioden gut gewappnet zu sein, sollte der Boden mehr Wasser aufnehmen und länger speichern können. Komposte sind besonders geeignet, um die Bodenstruktur entsprechend zu optimieren und sollten vermehrt genutzt und eingearbeitet werden. Das stärkt die natürliche Bodenbildung und sorgt für eine gute Wasserversorgung der Pflanzen − auch bei längerer Trockenheit.

Aktiver Klimaschutz

Genau diese Anforderungen erfüllen die regionalen Erden der Marken Floratop® und HEIMATKONTOR von der MEG-Kompostierungsanlage in Cyriaxweimar, über die sich die Seminargäste an einem Infostand informieren konnten. Basis dieser Erden ist Kompost aus Bio- und Grüngut. Dabei wird konsequent auf das Prinzip „Aus der Region, für die Region“ gesetzt. Die Erden werden aus den Bioabfällen der Region in regionalen Kompostierungsanlagen und Erdenwerken hergestellt und vermarktet, wie zum Beispiel die „Oberhessische Erden“. So werden natürliche Kreisläufe auf kurzem Weg geschlossen, was nicht zuletzt aufgrund des geringeren Transportaufwands zu einer besseren CO2-Bilanz führt. Mehr noch: Die Erden sind torfreduziert oder sogar torffrei. Das ist aktiver Klimaschutz, denn für die Torfgewinnung werden Moore trocken gelegt, wobei große Mengen CO2 in die Atmosphäre gelangen und den Treibhauseffekt verstärken.

Gärtnern in Zeiten des Klimawandels ist eben beides: Anpassung an veränderte Witterungsbedingungen und aktiver Klimaschutz durch Verwendung klimafreundlicher Rohstoffe.

Das Feedback der Besucherinnen und Besucher fiel auch in diesem Jahr wieder durchweg positiv aus. „An den vielen Nachfragen merkt man, auf wie viel Interesse das Thema Garten stößt, weshalb wir das Gartenbauseminar auch im nächsten Jahr wieder anbieten werden“, erklärte MEG-Geschäftsführer Holger Armbrüster. „Und bis dahin können die Besucherinnen und Besucher das heute gelernte Wissen mit unseren tollen Erden aus der MEG-Kompostierungsanlage im eigenen Garten umsetzen“.

Die Präsentationen der beiden Fachvorträge des Gartenbauseminars können Sie hier einsehen:

Entwicklungen und Tendenzen in der Gartenwelt insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels

Krankheiten und Schädlinge an Rosen und Hortensien