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Baustelle Schulprojekt St. Vincentienne in Marillac, Tolagnaro, MadagaskarDank zahlreicher Spenden schon weit vorangeschritten: das Projekt „Schule St. Vincentienne" in Tolagnaro.

Auch dieses Jahr kommt jeder Euro unserer Spenden dort an, wo er benötigt wird. Denn wir unterstützen Entwicklungshelfer vor Ort, die in eigener Regie arbeiten. So schenken wir den Kindern auf Madagaskar eine lebenswerte Zukunft

Das Schenken hat zu Weihnachten eine lange Tradition. Auf Madagaskar fällt es jedoch den meisten Menschen schwer, sich wenigstens zu Weihnachten etwas Neues zu gönnen, denn es fehlt ihnen schlicht und ergreifend das Geld. Und auch die Mechanismen der Weltwirtschaft machen vor armen Ländern nicht halt: Zu Weihnachten werden viele Dinge, insbesondere Fleisch und Fisch, auch auf Madagaskar teurer.

Weihnachten ist auf Madagaskar als fester Bestandteil im Jahresablauf nicht wegzudenken. Neben Silvester und Neujahr, die in der Tradition und Kultur überall auf der großen Insel fest verankert sind, ist Weihnachten das wichtigste religiöse Fest. Alle Schülerinnen und Schüler haben Weihnachtsferien, Krippenspiele werden einstudiert und aufgeführt, Chöre proben für die Weihnachts-Gottesdienste, deren Besuch für die Menschen sehr wichtig ist. Alle Gläubigen, ob arm oder reich, gehen am ersten Weihnachtsfeiertag in die Kirche. Ritus und Zeremonie sind sehr feierlich und es wird – anders als an gewöhnlichen Sonntagen − noch mehr gesungen, gepredigt und gebetet. Wer es sich leisten kann, kleidet sich für diesen Gottesdienst neu ein, denn zu Weihnachten wird allgemein viel Sorgfalt auf die Kleidung gelegt.

Nach dem Gottesdienst treffen sich die Familien. Der Tag vergeht mit erzählen, lachen, singen und tanzen. Das Feiern geht weiter, nur außerhalb der Kirche. Geschenke gibt es, wenn überhaupt, nur in kleinem Rahmen. Da sich zur Weihnachtszeit Kirchen und Vereine jedoch noch mehr als sonst um die Bedürftigen kümmern, darbt das Gros der Bevölkerung an diesen Feiertagen immerhin etwas weniger: Ein besonderes Weihnachtsessen gehört – trotz der gestiegenen Lebensmittelpreise − in vielen Familien dazu.

Eine Woche vor dem Fest werden frisch geschlagene Pinien angeboten, ab Anfang Dezember kann man vermehrt Spielzeug, Haushaltswaren und Bekleidung kaufen. Der Second-Hand-Markt läuft über.

Die Meisten geben ihr weniges Geld jedoch nicht zu Weihnachten aus. Sie halten es zurück für den Jahreswechsel, der bereits seit Jahrhunderten traditionell in Stadt und Land gefeiert wird. Man trifft sich mit der Familie, mit Freunden oder Nachbarn zum Essen, Trinken, Feiern, Singen und Tanzen. Weite Wege werden zurückgelegt, nur wenige schlafen in dieser Nacht.

Überall, auch in kleinen Ansiedlungen mitten im Busch, organisieren die Menschen einen Generator und Benzin. Plötzlich gibt es elektrisches Licht und laute Musik. Oder die Trommeln werden noch mehr als sonst gespielt.

So geben Weihnachten und der Jahreswechsel den Menschen die Gelegenheit, die Probleme des Alltags wenigstens kurz zu vergessen und stattdessen mit Familie und Freunden zu feiern.

Wenn auch Sie mit Ihrer Spende helfen möchten, dass es besonders Kindern auf Madagaskar – auch nächstes Jahr zu Weihnachten − besser geht, besuchen Sie die Webseite des Arbeitskreises Eine Welt Mettingen e. V.

Dort finden Sie alle nötigen Informationen über das Projekt „Schule St. Vincentienne in Marillac, Tolagnaro, Madagaskar“.

„Das Lächeln eines Kindes sagt mehr als tausend Worte.“