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Fremdstoffauslese aus KompostPLANCO-TEC bietet die Bestimmung des Verunreinigungsgrades > 1 mm bereits seit 2017 an.Bioabfälle werden getrennt gesammelt, kompostiert und gelangen als Humusdünger zurück auf den Acker oder als Torfersatz in Blumenerden. Leider wird diese Kreislaufwirtschaft aber durch Störstoffe wie Glas, Metall und Kunststoffe beeinträchtigt, die nicht in den Kompost gehören. Besonders Kunststoffreste ver­ur­sachen erhebliche Probleme. Ab 2021 gelten neue düngerechtliche Bestimmungen.

Mikroplastik ist mittlerweile allgegenwärtig. Die meisten Kunststoffe sind äußerst langlebig und werden erst im Verlauf von einigen hundert Jahren biologisch abgebaut. Diese − eigentlich vorteilhafte − Eigenschaft erweist sich zunehmend als Bumerang. Denn durch Sonnenlicht und Temperaturschwankungen zerfallen Kunst­stoffabfälle in immer kleinere Partikel und verteilen sich in unserer Umwelt. Dabei gilt: Je kleiner die Teilchen, desto leichter werden sie von uns aufgenommen. In unserer Nahrung, im Trinkwasser und selbst in der Luft befindet sich heute Mikroplastik. Als Mikroplastik gelten Partikel mit einer Größe unter 5 Millimeter.

Neue Bestimmungen ab 2021

In der Düngemittelverordnung ist festgelegt, dass Fremdbestandteile in Düngemitteln nur in unvermeidbaren Anteilen enthalten sein dürfen. Auch für die Komposte und Gär­pro­duk­te gelten die Grenzwerte für Glas, Metalle, Hart- und Folienkunststoff und sonstige Fremd­stof­fe und die Erzeuger müssen deren Gehalte in den Produkten regelmäßig untersuchen lassen. Die aktuelle Änderung der Düngemittelverordnung sieht vor, dass die Grenzwerte ab dem 1. Januar 2021 für Fremdbestandteile > 1 mm und nicht wie bislang > 2 mm gelten. Das kann als eine indirekte Grenzwertverschärfung bewertet werden. Für gütegesicherte Komposte empfiehlt die Bundesgütegemeinschaft Kompost, bereits ab 2020 dem­entspre­chen­de Untersuchungen in der Fraktion > 1 mm durchführen zu lassen.

Erfahrenes Fachpersonal garantiert exakte Untersuchungsergebnisse

PLANCO-TEC ist auf die Fremdstoffuntersuchung spezialisiert und untersucht im Labor in Neu-Eichenberg jährlich ca. 4.000 Proben von Komposten, Gärprodukten, Klärschlämmen und auch Speiseresten auf ihren Fremdstoffgehalt. Trocknen, sieben, auslesen, wiegen, vermessen − das sind die einzelnen Schritte, die für die Bestimmung des Fremdstoffanteils und des Verunreinigungsgrades als Fremdstoffflächensumme notwendig sind. Und jeder einzelne Schritt erfordert ein geübtes Auge, geschickte Hände und größte Sorgfalt. Die jetzt erforderliche Bestimmung von Fremdstoffen ab einer Größe von 1 Millimeter erhöht den Aufwand beträchtlich.

PLANCO-TEC bietet diese Auslese von Fremdstoffen und die Bestimmung des Verunreinigungsgrades > 1 mm bereits seit 2017 an. Geübtes Fachpersonal, ausgefeilte Methodik und moderne Ausstattung gewährleisten exakte Untersuchungsergebnisse, auch für die erweiterte Fremdstoffanalytik.

Langfristig hilft nur ein Verbot von Einwegplastik

Aber woher kommen eigentlich die Fremdstoffe im Kompost? Bioabfälle werden zwar über die Grüne Tonne getrennt gesammelt, doch leider landen darin immer auch Reste von Blumentöpfen, Glas, Metall, Plastiktüten und -folien. Auch modernste technische Verfahren können diese Fremdstoffe nicht vollständig vom Bioabfall abtrennen und so enden sie schließlich im fertigen Kompost.

Sie möchten mehr über das Analyseverfahren zur Fremdstoffbestimmung erfahren? In unserem Newsletter 04/2019 finden Sie weitere Einzelheiten.