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Verbrennungsanlage in Nachbarschaft zur Klärschlammvererdungsanlage HeringenEKO-PLANT hat bisher rund 30.000 t Klärschlammerde erfolgreich verbrannt.Ist Vererdung nur sinnvoll, wenn die Klärschlammerde anschließend landwirtschaftlich verwertet werden kann? Muss Klärschlammerde aufwändig aufbereitet werden, damit sie sich überhaupt verbrennen lässt? Und ist bei der Verbrennung die Vererdung gegenüber maschinellen Verfahren wirtschaftlich konkurrenzfähig?


Auch wenn die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlammerde eigentlich der beste Weg ist: Wenn Grenzwerte überschritten werden oder keine geeigneten Verwertungsflächen zur Verfügung stehen, bleibt nur die Verbrennung. EKO-PLANT hat viele Jahre Erfahrung mit der Verbrennung von Klärschlammerde. Rund 30.000 Tonnen wurden bisher verbrannt, davon 20.000 Tonnen in Monoverbrennungsanlagen. Pro Jahr kommen 5.000 bis 10.000 Tonnen hinzu.

Hohe Wirtschaftlichkeit durch geringe Entsorgungsmenge

Für einen Vergleich der Wirtschaftlichkeit sollte der Gesamtaufwand von Entwässerung, Restmenge, Transport und Entsorgung betrachtet werden. Die Betriebskosten einer Klärschlammvererdungsanlage sind erheblich niedriger als bei maschinellen Entwässerungsverfahren. Bei der Vererdung wird durch Abbau organischer Substanz die Masse zusätzlich reduziert. Kaum ein anderes Verfahren liefert eine geringere Restmenge. Das bedeutet geringere Transport- und Entsorgungskosten und führt zu einer überragenden Wirtschaftlichkeit.

Verbrennung problemlos möglich

Klärschlammerde lässt sich problemlos verbrennen. Dort, wo die Technik einer Verbrennungsanlage besondere Anforderungen stellt, kann die Klärschlammerde ohne großen Aufwand aufbereitet werden. Das geschieht entweder direkt vor Ort oder bereits vor dem Abtransport zur Verbrennungsanlage auf einer Nachlagerfläche. Die Nachlagerung verringert noch einmal zusätzlich die Restmenge und ist deshalb grundsätzlich sinnvoll. Durch die große Massenreduktion der Vererdung fallen die Kosten für eine gegebenenfalls erforderliche Aufbereitung kaum ins Gewicht.

Entsorgungssicherheit − schon heute

Bis zur ersten Räumung eines Beetes vergehen 8 bis 12 Jahre. In dieser Zeit kann die Entsorgung der Klärschlammerde in Ruhe vorbereitet werden. EKO-PLANT liefert immer die bestmögliche Umsetzung unter Berücksichtigung der jeweiligen Standortfaktoren und bietet außerdem Abnahmevereinbarungen an, um zusätzliche Planungssicherheit zu schaffen. Wer jetzt vererdet, kann Entwicklungen in fluktuierenden Märkten in Ruhe beobachten und bei schwankenden Entsorgungspreisen den günstigsten Moment abwarten. Entsorgungsengpässe gibt es bei der Klärschlammvererdung nicht.

Erleichterte Phosphatrückgewinnung

Die starke Massenreduktion führt in der Klärschlammerde zu einer Anreicherung von Phosphat bei gleichzeitiger Reduktion von Stickstoffverbindungen. Das erleichtert ein späteres Recycling des wertvollen Phosphats erheblich und leistet einen Beitrag zu geringeren Rauchgaskonzentrationen im Falle einer Verbrennung. Durch die hohe Speicherkapazität der Vererdungsbeete geht zudem kein Gramm Phosphor verloren, denn es wird darin während des Vererdungsprozesses rückholbar eingelagert.

Fazit

Klärschlammvererdung hat auch bei thermischer Entsorgung entscheidende Vorteile:

  • Die hohe Massenreduktion verringert Transport- und Entsorgungskosten.
  • Die Anreicherung von Phosphat erleichtert das zukünftig vorgeschriebene Recycling.
  • Phosphat wird schon heute für die Rückgewinnung von morgen bewahrt.
  • Acht bis zwölf Jahre Vorlaufzeit vor einer Räumung ermöglichen eine langfristige, zielorientierte Planung von Verwertung bzw. Entsorgung und bietet zusätzlich Entsorgungssicherheit.

Ob landwirtschaftliche Verwertung oder thermische Entsorgung, mit EKO-PLANT Klärschlammvererdung gestalten Sie ihr Klärschlammmanagement zukunftssicher, flexibel und wirtschaftlich.

Sie möchten noch mehr erfahren? Fragen Sie uns oder folgen Sie dem nachstehenden Link für weitergehende Informationen:

Videodokumentation "Räumung & thermische Verwertung von Klärschlammerde"