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Klärschlammerde im SchilfbeetVerordnungskonform hygienisiert: Klärschlammerde von EKO-PLANT im Schilfbeet Die Abwässer von Krankenhäusern, Industriebetrieben und privaten Haushalten enthalten Mikroorganismen, die der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen schaden können. Eine der wichtigsten Aufgaben der Abwasserbehandlung ist deshalb das Abtöten von Krankheitserregern.

Die gute Nachricht: Die überwiegende Zahl von Krankheitserregern stirbt außerhalb des menschlichen Körpers schon nach kurzer Zeit ab. Vor allem Sauerstoff und die UV-Strahlung der Sonne machen ihnen zu schaffen. Die Luft, die wir zum Atmen brauchen, ist für viele Schadorganismen giftig und sie gedeihen nur unter Luftabschluss und ohne Sonnenlicht im Körperinneren gut. Auch andere Mikroorganismen reduzieren Krankheitserreger, indem sie sie fressen, ihnen die Nahrung entziehen oder sie schlicht verdrängen, weil sie schneller und besser wachsen.

Klärschlamm kann noch Krankheitserreger enthalten

All das passiert bereits bei der Abwasserbehandlung in der Kläranlage, wo Bakterien unter Zufuhr von Sauerstoff die organische Masse biologisch abbauen. Es gibt jedoch Krankheitserreger, die widerstandsfähig genug sind, um die biologische Klärstufe zu überstehen, und sich dann im Klärschlamm befinden können. So sind bei der mechanischen Entwässerung von Klärschlamm bestimmte technische Maßnahmen vorgeschrieben, die das Bedienpersonal vor einer Gesundheitsgefährdung durch austretende Aerosole schützen.

Geringe Überlebenschancen

Müssen Krankheitserreger schon in der biologischen Klärstufe ums Überleben kämpfen, verschärft sich ihr Kampf noch einmal in den Beeten einer Vererdungsanlage. Hier sind die Lebensbedingungen für sie extrem ungünstig: An der Beetoberfläche sind sie UV-Strahlung ausgesetzt, die Wurzeln der Schilfpflanzen geben Säuren ab und Sauerstoff ist auch in der Tiefe allgegenwärtig. Vor allem aber entwickelt sich im gut durchlüfteten Wurzelraum der Schilfpflanzen ein komplexes Ökosystem aus einer Vielzahl von Bakterien und Pilzen, Faden- und Borstenwürmern, Milben und Insekten. Krankheitserreger sind hier der buchstäblich überwältigenden Konkurrenz anderer Organismen ausgesetzt, die ihnen die Lebensgrundlage entziehen, sie fressen und zersetzen. Und weil der Klärschlamm über viele Jahre in den Vererdungsbeeten verbleibt, entwässert und biologisch umgebaut wird, haben Krankheitserreger über diese lange Zeit praktisch keine Überlebenschance.

Verordnungskonform hygienisierte Düngemittel

Wird Klärschlammerde als Dünger in der Landwirtschaft verwendet, muss sichergestellt sein, dass keine Krankheitserreger die angebauten Pflanzen, Nutztiere oder gar den Menschen schädigen. Anders als bei nicht vererdetem Klärschlamm sind z. B. Untersuchungen von Klärschlammerden auf Salmonellen durchgehend ohne Befund. Auch für Fäkalstreptokokken und einige andere pathogene Keime liegen Nachweise für deren Abtötung vor. Zusätzliche Sicherheit geben auch die besonderen Aufbring- und Anwendungsvorgaben, die bei der sachgerechten Düngung mit organischen Düngemitteln einzuhalten sind.

Fazit

Klärschlammvererdung nutzt die natürlichen, biologischen Prozesse zur Abtötung von Schadorganismen. Das Ergebnis ist verordnungskonform hygienisierte Klärschlammerde, die ganzjährig zur organischen Düngung verwendet werden kann.