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Räumung AuetalDie im April geräumte Klärschlamm­erde aus der Anlage in Auetal wird land­wirt­schaftlich verwertet werden.Klärschlamm enthält wichtige Pflanzennährstoffe und kann als natürlicher Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden. Stattdessen wird Klärschlamm in Deutschland aber überwiegend verbrannt, Tendenz steigend. Das hat Folgen. Denn während der im Klärschlamm enthaltene Kohlenstoff bei land­wirt­schaft­licher Verwertung für lange Zeit stabil im Boden gebunden bleibt, entsteht bei der Verbrennung daraus immer direkt klimaschädliches CO2.

Mehr als 1,3 Millionen Tonnen CO2

Bei der Verbrennung entsteht aus einer Tonne Klärschlamm etwa eine Tonne CO2, allein 2018 also insgesamt 1,3 Millionen Tonnen.[1] Dazu kommen Treibhausgasemissionen, die beim Transport des Klärschlamms zu den oft weit entfernten Verbrennungsanlagen entstehen. Auch die im Klärschlamm enthaltenen Nährstoffe werden mitverbrannt, fehlen auf unseren Äckern und müssen durch energieintensiv hergestellte Mineraldünger ersetzt werden.[2] Bei der Herstellung von Dünger werden ebenfalls fossile Energieträger eingesetzt, insbesondere für den Abbau und Import der Rohstoffe, etwa Phosphat. Das alles ist nicht nur schlecht für unser Klima, es kostet auch eine Menge Geld: für Treibstoff, Transportmittel, Straßen, die Deponierung der Asche und, zukünftig, deren Aufbereitung zur Rückgewinnung von Phosphor.

Alternative: Klärschlammvererdung

Warum wird Klärschlamm trotzdem zunehmend verbrannt? Neben Pflanzennährstoffen finden sich im Klärschlamm leider auch Rückstände von Medikamenten, Kosmetika und andere problematische Stoffe wie Schwermetalle und schwer abbaubare organische Schadstoffe. Hier setzt die Klärschlammverordnung strenge Grenzwerte für eine land­wirt­schaft­liche Verwertung. Zunehmend wird aber auch freiwillig aufgrund befürchteter Risiken aus der landwirtschaftlichen Verwertung ausgestiegen. Maschinell entwässerter Klär­schlamm enthält zudem viel Stickstoff, welcher leicht ins Grundwasser ausgewaschen werden kann. Hier begrenzt die novellierte Düngeverordnung die Verwendung als organischen Dünger.

Schlüssel für eine klimaschützende landwirtschaftliche Verwertung sind deshalb die Qualität des Klärschlamms, dessen Stickstoffgehalt, wie auch die Auswaschungs­gefahr des enthaltenen Stickstoffs. Die Qualität lässt sich am besten dadurch verbessern, dass problematische und schwer abbaubare Stoffe gar nicht erst in unsere Abwässer gelangen. Hier sind Hersteller, Verbraucher und die Politik gleichermaßen gefordert.[3],[4] Die Verbesserung von Klärschlammqualitäten hingegen nicht anzustreben und klima­belastende Klärschlammverbrennung als unausweichliche Umweltschutzmaßnahme darzustellen bergen die Gefahr, dass die Reduzierung des Schadstoffeintrags in unsere Umwelt, ebenso wie der Klimaschutz, auf der Strecke bleiben.

Zur Verbesserung der Qualität und um zu verhindern, dass im Klärschlamm enthaltener Stickstoff als Nitrat ins Grundwasser ausgewaschen wird, hilft zudem ein bewährtes ökotechnisches Verfahren: die Klärschlammvererdung von EKO-PLANT. In Klärschlammvererdungsanlagen wird Klärschlamm für 8 bis 12 Jahre gespeichert und in dieser Zeit energiesparend durch biologische Prozesse entwässert und umgebaut. Organische Schadstoffe werden verstärkt abgebaut und der Stickstoff stabilisiert.

Klimaschonende Kreislaufwirtschaft

Mit Klärschlammvererdung entsteht humushaltige Klärschlammerde. Enthaltener Stickstoff wird bei der Verwendung als organischer Dünger nicht ins Grundwasser ausgewaschen. Deshalb unterliegen die aus Klärschlammerde hergestellten Dünger EKO-Terra und EKO-Terra Ca+ vielerorts nicht den verschärften Einschränkungen durch die Düngeverordnung.

EKO-Terra und EKO-Terra Ca+ sind hervorragende Humusdünger. Der darin enthaltene Kohlenstoff wird für lange Zeit im Boden gespeichert. EKO-PLANT organisiert die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlammerde konsequent regional. So werden Nährstoffkreisläufe direkt geschlossen und Transportwege minimiert. Das spart zusätzlich Treibstoff und CO2.

Fazit

Gute Klärschlammqualitäten machen klimabelastende Klärschlammverbrennung überflüssig. Klärschlammvererdung von EKO-PLANT hilft bei der Verbesserung der Klärschlammqualität und sichert die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung mit überragender Klimabilanz.

EKO-PLANT Klärschlammvererdung: weniger Verbrennung, mehr Klimaschutz.


Sie möchten noch mehr erfahren?
Fragen Sie uns oder folgen sie nachstehenden Links für weitergehende Informationen:

Videodokumentation "Räumung & landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlammerde"

Infos zu EKO-Terra und EKO-Terra Ca+

Klärschlammvererdung: Humus für den Klimaschutz, Newsletter vom 13.05.2020

 

[1] Statistisches Bundesamt: 2018: 9 % mehr kommunaler Klärschlamm verbrannt als 2017, 12.12.2019, www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/12/PD19_479_32214.html

[2] Treibhausgase in der Landwirtschaft, 02.05.2020, www.heise.de/tp/features/Treibhausgase-in-der-Landwirtschaft-4678234.html?seite=all

[3] „Hersteller bei Reduzierung von Schadstoffen in Gewässern stärker in die Pflicht nehmen“, EUWID Wasser und Abwasser, 13/2020, 24.03.2020

[4] BUND Position Klärschlamm: BUNDforderungen für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Einklang mit Gesundheits- und Bodenschutz, www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/position/klaerschlamm_position.pdf