Kontakt

THE PAULY GROUP

Bahnhofstraße 12
37249 Neu-Eichenberg

Newsletter

Bestellen Sie unseren Newsletter

Bitte beachten sie unsere Hinweise zum Datenschutz

HEIMATKONTOR grünDas Sortiment von HUMUS- UND ERDEN KONTOR umfasst Erden für fast jeden Einsatzzweck.Der Industrieverband Garten (IVG) e. V. hat aktuell gemeinsam mit der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen (GGS) ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sich die Substratindustrie verpflichtet, bis 2025 den Anteil von Torfersatzstoffen in Hobbyerden auf 50 Prozent und bei Kultursubstraten auf 20 Prozent zu erhöhen.

HUMUS- UND ERDEN KONTOR und seine Ko­ope­ra­ti­ons­partner zeigen dagegen schon seit über 20 Jahren, wie Torf­er­satz auf dem Niveau von mindestens 50 Prozent bis hin zu 100 Prozent für die Anwendungs­gebiete Garten- und Landschaftsbau sowie Hobbygartenbau funktioniert.

Torf: Viele gute Eigenschaften und doch Schattenseiten

Torf in Blumenerden und erst recht in Kultursubstraten für den Produktionsgartenbau zu ersetzen, ist aufwändig und komplex. Aufgrund der Tatsache, dass den Pflanzen in Pflanz­löchern, Töpfen und anderen Gefäßen nur ein sehr begrenzter Raum für das Wurzel­wachstum zur Verfügung steht, handelt es sich hier um einen sehr sensiblen Anwendungs­bereich, in dem es gilt, die jeweiligen Anforderungen und Eigenschaften exakt einzuhalten.

Torf erfüllt die Anforderungen seitens des Gartenbaus in nahezu idealer Weise bzw. er lässt sich exakt auf die unterschiedlichsten pflanzenbaulichen Ansprüche einstellen: Er ist leicht, luftig, kalkarm und frei von Nährstoffen. Im Boden speichert er große Mengen Wasser und sorgt für eine optimale Durchlüftung. Nährstoffgehalt und pH-Wert lassen sich auf das jeweils erforderliche Niveau einstellen. So können problemlos Erdenmischungen für nahezu jeden gärtnerischen Zweck hergestellt werden. Noch dazu ist Torf vergleichsweise billig.

Die Schattenseite: Bei der Torfgewinnung werden wertvolle Moore und Feuchtgebiete zerstört und es gelangen riesige Mengen CO2 in die Atmosphäre und verstärken den Treibhauseffekt.

Torfalternativen: bislang keine „eierlegende Wollmilchsau“ in Sicht

Die Eigenschaften der verschiedenen Torfersatzstoffe unterscheiden sich oft erheblich von den Anforderungen an das jeweils herzustellende Produkt, beispielsweise einer Blumenerde. Alle bislang vorliegenden Erfahrungen haben gezeigt, dass es keinen Ausgangsstoff für gärtnerische Erden und Kultursubstrate gibt, der alle geforderten Eigenschaften allein erfüllt und allen Ansprüchen genügt.

Die verschiedenen Torfersatzstoffe bringen sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich, deren Gegenüberstellung im Einzelnen an dieser Stelle zu weit gehen würde. Zu nennen sind hier z. B. ungünstige pH-Werte, zu hohe Nährstoffgehalte, unkalkulierbare Nährstofffestlegungen, Schadstoffbelastungen, fehlende Strukturstabilität sowie lange Transportwege.

Und selbstverständlich muss man auch bei den Ersatzstoffen für Torf differenzieren: So sind Komposte und Rindenhumus ökologisch sehr sinnvoll und regional verfügbar. Ersatzstoffe wie z. B. Holzfasern, Kokosfasern oder Xylit, wie sie heute vielfach in torffreien Erden zu finden sind, werden hingegen zum Teil mit sehr hohem Energieaufwand hergestellt bzw. mit hohem Transportaufwand zum Erdenwerk gebracht. Aufgrund ihrer begrenzten Verfügbarkeit auf dem Markt sind z. B. Rindenhumus und Holzfaser im Vergleich zu Torf erheblich teurer.

Kompost wird in Deutschland im großen Maßstab durch die Verrottung organischer Abfälle aus der getrennten Sammlung von Biogut hergestellt. Als Teil der Nährstoffkreisläufe ist Kompost ein nachhaltiger und erneuerbarer Rohstoff. Kompost enthält nützliche Mikroorganismen und Pflanzennährstoffe. Bei richtiger Steuerung des Rotteprozesses werden Unkrautsamen und Erreger von Pflanzenkrankheiten sicher abgetötet. In Deutschland sorgt ein System der RAL-Gütesicherung für qualitativ hochwertigen Kompost.

Die Mischung macht´s

Im richtigen Verhältnis gemischt und in ihren physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften aufeinander abgestimmt, können mit regional erzeugten und RAL-gütegesicherten Grüngutkomposten − zum Teil ergänzt durch Biogutkomposte und in Kombination vor allem mit Rindenhumus und Holzfaser − Erden für fast jeden Einsatzzweck hergestellt werden.

HUMUS- UND ERDEN KONTOR entwickelt seit über 20 Jahren Rezepturen für stark torfreduzierte und torffreie Erden und ging damit als Pionier auf diesem Gebiet ins Rennen. Grundlage ist dabei eine strenge Auswahl der Rohstoffe. Im Floratop® Regionalerdensystem von HUMUS- UND ERDEN KONTOR und seinen Kooperationspartnern steht RAL-gütegesicherter Kompost im Mittelpunkt. Hinzu kommen weitere zertifizierte und möglichst regionale Rohstoffe. Die hohen Qualitätskriterien werden durch unabhängige Prüflabore ständig überwacht.

So ist es uns bei den Erden für den Hobbygartenbau gelungen, den Torf immer um mindestens 50 Prozent bis hin zu 100 Prozent zu ersetzen. Im Bundesdurchschnitt beträgt dieser Anteil aktuell gerade einmal etwas über 20 Prozent bei Blumenerden für den Hobbygartenbau und weniger als 10 Prozent bei Substraten für den Produktionsgartenbau.

Die Komposte für die Erden werden ausschließlich aus regional gesammeltem Grüngut produziert und unter den Marken Floratop® und HEIMATKONTOR regional vermarktet. Das Prinzip „Aus der Region, für die Region“ verringert Transportwege und schließt die natürlichen Stoffkreisläufe.

Das Sahnehäubchen bei der Markenreihe Floratop® ist die Vermarktung als lose Ware: Die Endkunden unserer Kooperationspartner können die Produkte nicht nur als Sackware, sondern unverpackt in der jeweils gewünschten Menge auf den Kompostierungsanlagen und weiteren Verkaufsstellen beziehen − ein zusätzlicher Beitrag zur Vermeidung von Plastikabfällen und zum Klimaschutz.

HUMUS- und ERDEN KONTOR: Vorreiter bei Regionalität und Torfersatz

Das Resultat aus über 20 Jahren Know-how und den Erfahrungen aus mehr als einem Dutzend geschäftsfeldrelevanter Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (z. B. EU, DBU, UBA, Länderministerien) sind Premium-Produkte mit attraktivem Preis als Grundlage für die Akzeptanz bei einer breiten Masse der Verbraucher. Erhältlich ist ein Sortiment, welches den größten Teil der Einsatzzwecke im Garten abdeckt: Blumenerde, Balkon- und Kübelpflanzenerde, Pflanzerde und Qualitätskompost.

Das Machbare vor Augen, den Blick weit nach vorn gerichtet, immer noch einmal um die Ecke und einen Schritt weiter denken: Das ist unsere Devise bei der Erschließung neuer regionaler Rohstoffe und der Entwicklung eines verbraucherorientierten, auf die Zukunft gerichteten ökologischen Produktsortiments.

Verbraucherinformation

Mittlerweile informieren mehrere Webseiten darüber, wo und unter welchen Produktnamen torffreie Erden erhältlich sind:

Dort finden sich auch die torffreien Produkte der Marken Floratop® und HEIMATKONTOR:

FRÄNKISCHE ERDEN® (Gartenerde, Gartenerde spezial, Bio Blumen- und Pflanzerde, Pflanzerde − Kompostwerk Würzburg GmbH)

Gartenerde aus dem Landkreis Kassel (Abfallentsorgung Kreis Kassel)

Gartenerde (Hofgut Bayha)

Hannoversche Erden (Blumen- und Pflanzerde, Gartenerde, Oberbodenmischung − aha - Abfallwirtschaft Region Hannover)

Harzer Gartenerde (Recyclingpark Harz GmbH)

Kurpfälzer Gartenerde (Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg)

Leinetaler Gartenerde (Landkreis Göttingen)

Loisachtaler Gartenhumus (WGV - Recycling-Wertstoffgewinnungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH)

Oberhessische Gartenerde (Marburger Entsorgungsgesellschaft mbH)

Oberhessische Pflanz- und Gartenerde aus der Wetterau (Abfallwirtschaftsbetrieb Wetterau-Kreis, Fa. Scherz Umwelt)