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THE PAULY GROUP

Bahnhofstraße 12
37249 Neu-Eichenberg

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.

Verbrennungsanlage in Nachbarschaft zur Klärschlammvererdungsanlage HeringenEKO-PLANT hat bisher rund 30.000 t Klärschlammerde erfolgreich verbrannt.Ist Vererdung nur sinnvoll, wenn die Klärschlammerde anschließend landwirtschaftlich verwertet werden kann? Muss Klärschlammerde aufwändig aufbereitet werden, damit sie sich überhaupt verbrennen lässt? Und ist bei der Verbrennung die Vererdung gegenüber maschinellen Verfahren wirtschaftlich konkurrenzfähig?


Auch wenn die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlammerde eigentlich der beste Weg ist: Wenn Grenzwerte überschritten werden oder keine geeigneten Verwertungsflächen zur Verfügung stehen, bleibt nur die Verbrennung. EKO-PLANT hat viele Jahre Erfahrung mit der Verbrennung von Klärschlammerde. Rund 30.000 Tonnen wurden bisher verbrannt, davon 20.000 Tonnen in Monoverbrennungsanlagen. Pro Jahr kommen 5.000 bis 10.000 Tonnen hinzu.


WIR SIND WEITERHIN FÜR SIE DA

Das Corona-Virus hat die Welt fest im Griff. In diesen schwierigen Zeiten ist jeder aufgerufen, alles zu tun, um Infektionen zu vermeiden und unsere Gesellschaft zu schützen. Auch wir − die PAULY GROUP − tragen dazu bei. Darum sind viele unserer Mitarbeiter seit Anfang der letzten Woche im Homeoffice. Wir sind jedoch weiterhin für Sie erreichbar und haben ein offenes Ohr für Ihre Anliegen.

Senden Sie uns wie gewohnt E-Mails oder rufen Sie an. Auch unter den bekannten Durchwahlen können Sie uns erreichen. Sollte die Leitung einmal belegt sein – unsere Zentrale ist besetzt und hilft Ihnen unter der Telefonnummer 05542 503119-0 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne weiter.

Die Mitarbeiter von EKO-PLANT, z. B. Service Ökotechnik im Anlagenbetrieb oder auch die Bauabteilung, sind weiter zu unseren Kunden unterwegs, um alles am Laufen zu halten. Auch die Schwimmbäder werden auf die Saison vorbereitet, damit diese schnell in Betrieb genommen werden können, sobald sich die Situation entspannt.

Selbstverständlich führen wir alle Gespräche unter Einhaltung der Regeln: immer auf Abstand und wo es möglich ist, telefonisch.

PLANCO-TEC ist betriebsbereit, nimmt Aufträge an und arbeitet diese so schnell wie möglich ab. Sie können Ihren Kundenbetreuer stets erreichen.

Die Mitarbeiter von HUMUS- UND ERDEN KONTOR entwickeln Rezepturen für Floratop® und HEIMATKONTOR – unsere regionalen Erden mit CO2-Einsparungseffekt. Hier sind wir von den Regelungen in den unterschiedlichen Bundesländern, welche die Kompostierungsanlagen und Baumärkte betreffen, ein wenig „überrascht“, aber auch hier gilt: Die Vorbereitungen für bessere Zeiten beginnen heute! Mancherorts läuft die Gartensaison auf Hochtouren!

Wir wünschen Ihnen für die kommenden Wochen und Monate Kraft und Gesundheit für Sie alle. Gemeinsam schaffen wir es durch die Krise. Wenn wir alle die Maßnahmen, die uns verordnet wurden, beachten und soziale Kontakte auf ein Minimum beschränken, haben wir gute Chancen, dass bald wieder Normalität einkehrt.

Alles Gute wünscht Ihnen Ihr

Dr.-Ing. Udo Pauly und die Mitarbeiter der PAULY GROUP

Fremdstoffauslese aus KompostEKO-TERRA: Der stark phosphor- und humuswirksame NP-Dünger erhält die Bodenfruchtbarkeit.

Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm enthält wertvolle Pflanzennährstoffe, die unsere Äcker düngen und den natürlichen Nährstoffkreislauf schließen können. Klärschlamm enthält jedoch viel Stickstoff − und der kann unser Grundwasser belasten. Die Lösung: Klärschlammvererdung.

Klärschlamm wird zu EKO-TERRA

In den Schilfbeeten einer Vererdungsanlage wird der Klärschlamm nicht nur entwässert, sondern mineralisiert und biologisch umgewandelt. Aus Klärschlamm wird EKO-TERRA: humushaltige Erde mit vielen Pflanzennährstoffen und reich an besonders wichtigem Phosphat. Die Vererdung reduziert den Stickstoffgehalt um bis zu 50 Prozent, der verbleibende Stickstoff ist im Humus stabil gebunden und wird nach der Düngung nicht ins Grundwasser ausgewaschen. In einigen Bundesländern gilt für EKO-TERRA deshalb bereits eine geänderte düngerechtliche Bewertung und die landwirtschaftliche Verwertung ist dort wieder einfacher geworden.

Spatenstich LiebenwaldeDie Bauarbeiten haben begonnen: Spatenstich zur Vererdungsanlage LiebenwaldeNeueste Ökotechnik von EKO-PLANT statt maschineller Entwässerung: Der Trink- und Abwasserzweckverband Liebenwalde investiert 2,3 Millionen Euro und stellt seine Klärschlammbehandlung auf die deutlich wirt­schaft­lichere Vererdung um. Das Land Brandenburg unterstützt den Neubau mit 1,6 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union.

In der für 14.000 Einwohnerwerte ausgelegten Kläranlage Liebenwalde wurde der Klärschlamm bisher maschinell eingedickt. Übrig blieben jährlich rund 5.500 Kubikmeter Nassschlamm mit einem Wassergehalt von 95 Prozent, die in der Landwirtschaft verwertet wurden. Weil die Kosten dafür deutlich steigen, entschied sich der Trink- und Abwasserzweckverband (TAV) Liebenwalde für die umweltfreundliche und gleichzeitig deutlich günstigere Klärschlammvererdung. Damit folgte er dem Beispiel des 50 Kilometer entfernten Neuruppin. Die dortigen Stadtwerke betreiben seit 2013 eine Klärschlammvererdungsanlage von EKO-PLANT und sind rundum zufrieden.

Vererdungsanlage BüsumKlär­schlamm­ver­erdungs­anlagen, wie hier in Büsum, arbeiten hocheffizient bei gleichzeitig geringem Energie- und Ressourcenverbrauch.Auch Klärschlammvererdung hinterlässt einen öko­logischen Fußabdruck: Energie und natürliche Ressourcen werden verbraucht, Abwasser und CO2 freigesetzt. Wie aber schlägt sich die Klär­schlamm­ver­erdung zusammen mit der nachfolgenden Verwertung oder Entsorgung im Vergleich zu anderen Verfahren? Ökobilanzen geben die Antwort.

Wer wissen will, welche Auswirkungen die Herstellung oder Verarbeitung eines bestimmten Produkts auf unsere Umwelt hat, muss eine Menge rechnen. Welche Ressourcen werden verbraucht? Wieviel Energie wird benötigt und wie wird sie erzeugt? Welche Stoffe werden freigesetzt und wie stark wirken sie auf Boden, Luft und Wasser? Und heute besonders wichtig: Wie groß ist der Beitrag zum Treibhauseffekt?

Fremdstoffauslese aus KompostPLANCO-TEC bietet die Bestimmung des Verunreinigungsgrades > 1 mm bereits seit 2017 an.Bioabfälle werden getrennt gesammelt, kompostiert und gelangen als Humusdünger zurück auf den Acker oder als Torfersatz in Blumenerden. Leider wird diese Kreislaufwirtschaft aber durch Störstoffe wie Glas, Metall und Kunststoffe beeinträchtigt, die nicht in den Kompost gehören. Besonders Kunststoffreste ver­ur­sachen erhebliche Probleme. Ab 2021 gelten neue düngerechtliche Bestimmungen.

Mikroplastik ist mittlerweile allgegenwärtig. Die meisten Kunststoffe sind äußerst langlebig und werden erst im Verlauf von einigen hundert Jahren biologisch abgebaut. Diese − eigentlich vorteilhafte − Eigenschaft erweist sich zunehmend als Bumerang. Denn durch Sonnenlicht und Temperaturschwankungen zerfallen Kunst­stoffabfälle in immer kleinere Partikel und verteilen sich in unserer Umwelt. Dabei gilt: Je kleiner die Teilchen, desto leichter werden sie von uns aufgenommen. In unserer Nahrung, im Trinkwasser und selbst in der Luft befindet sich heute Mikroplastik. Als Mikroplastik gelten Partikel mit einer Größe unter 5 Millimeter.

Hans-Werner Bruns, Geschäftführer BBF GmbHHans-Werner Bruns, Geschäftsführer der Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, im Naturbad Brackwede.
Schließen, sanieren oder umbauen? Immer wieder stehen Kommunen vor dieser Frage, wenn es um die Zukunft ihrer Freibäder geht. Im Bielefelder Stadtteil Brackwede hat man sich 2006 für den Umbau zum Naturerlebnisbad entschieden.

Hans-Werner Bruns, Geschäftsführer der BBF – Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, über die Gründe für diese Entscheidung und die Erfahrungen beim Betrieb.

Vor 11 Jahren wurde das Naturbad Brackwede eröffnet. Aus welchen Gründen haben Sie sich damals für ein Naturerlebnisbad von EKO-PLANT entschieden?

Das Freibad Brackwede befand sich damals in einem Zustand, der einen dauerhaften Weiterbetrieb unmöglich machte. Die Besucherzahlen waren stark zurückgegangen, der bauliche und technische Zustand war desaströs. Wir standen vor der Entscheidung, das Bad entweder aufzugeben, standardmäßig zu sanieren oder einen neuen Weg zu beschreiten. Wir haben uns als Eigentümer und Betreiber für diesen neuen, dritten Weg entschieden, jedoch nicht ausschließlich aus finanziellen Gründen. Sicher, die Sanierung zum Naturerlebnisbad hat Investitionen gespart. Im Betrieb eher nicht. Wichtig war, ein Bad zu betreiben, das sich von den anderen sieben Freibädern in Bielefeld grundsätzlich unterscheidet. Wir sprechen mit dem Naturerlebnisbad Kundengruppen an, die sonst nie auf die Idee kämen, ein öffentliches Freibad zu besuchen. Das liegt  in erster Linie an der biologischen Wasseraufbereitung und der naturnahen Gestaltung der Anlage. Das Angebot von EKO-PLANT war überzeugend.

Hartmut BergerHartmut Berger, ehemaliger Leiter der Kläranlage Wathlingen, war immer sehr zufrieden mit der Klär­schlamm­ver­erdungs­anlage.Hartmut Berger, der scheidende Leiter der Kläranlage Wathlingen, berichtet im Interview über seine langjährige Erfahrung mit der Klärschlammvererdungsanlage. In seinem Resümee zieht er einen interessanten Vergleich zwischen konventioneller Technik und Vererdung. Außerdem spricht er über die für ihn erstaunlichste Begebenheit aus 20 Jahren Klärschlammvererdung.

Herr Berger, wie lange sind Sie schon auf der Kläranlage Wathlingen beschäftigt und wie war Ihr Werdegang?

Ich bin seit August 1992 auf der Kläranlage, also knapp über 27 Jahre. Vorher habe ich als Kundendienstmonteur für Heizungsanlagen gearbeitet. Horst Strohmeyer war zu dem Zeitpunkt hier der Chef. Innerhalb von einem Jahr war ich dann auch schon Stellvertreter und habe die Technik betreut. So ist es immer weiter gegangen, bis Horst dann in Rente gegangen ist und ich sein Nachfolger geworden bin.

Vor fast 20 Jahren wurde Ihre Klärschlammvererdungsanlage gebaut, was waren damals die Beweggründe für die Entscheidung?

Wir hatten eine Zentrifuge, die aber für viel Geld generalüberholt werden musste. Dann war unser Schlammlagerplatz nicht versiegelt und wir bekamen von der Unteren Wasserbehörde die Auflage, das zu ändern. Wir mussten also viel Geld in die Hand nehmen. Dann kam das Angebot von EKO-PLANT und unser Bauamtsleiter Lothar Niebuhr hat sich daraufhin mit der Klärschlammvererdung beschäftigt. Gemeinsam haben wir dann den Entschluss gefasst, die Vererdungsanlage zu bauen.

Joris Brehmer UkraineJoris Brehmer (l.) und sein Vortrag
"EKO-PLANT drying reed beds: costs & benefits" werden angekündigt.
Vom 4. bis 6. Dezember 2019 hat Joris Brehmer, Leiter der Abteilung „Service Ökotechnik Produktmanagement“, an der Konferenz „International Seminar of the V Cycle of Utility Benchmarking Program“ in der Ukraine teilgenommen. Dort hat er die EKO-PLANT Klärschlammvererdung im Zu­sam­men­hang mit unserem allumfassenden Klärschlamm-Management vorgestellt.

Die Konferenz in Ivano-Frankivsk gehörte zum Danube Water Program. Das Programm ist ein internationales Projekt, welches seit über fünf Jahren läuft und die Länder der Donau-Region, also von Süddeutschland bis Bulgarien, zusammenbringt. Der Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche soll die Verwirklichung von Ideen über Ländergrenzen hinweg möglich machen und helfen, Infrastrukturen aufzubauen.

Weitere wichtige Akteure bei dem Programm sind z. B. das Bayerische Landesamt für Umwelt mit Herrn Matthias Worst und die UKRVODOKANALEKOLOGIA, die Vereinigung ukrainischer (Ab-)Wasserunternehmen.

Klärschlammvererdungsanlage Rotenburg an der FuldaVertriebsingenieur Karl-Toni Zöller (m.) führt die Studierenden der HTW Dresden über die Klärschlamm­ver­erdungs­anlage in Rotenburg a.d. Fulda.Am 23. Januar 2020 besuchte uns Prof. Dr. Arne Cierjacks von der HTW Dresden mit seinem Kurs "Vegetationstechnik Ökotechnologie", um sich unsere Anwendung ökotechnischer Verfahren in der Praxis anzusehen.

Zur Einführung berichtete Geschäftsführer Dr.-Ing. Udo Pauly am Firmenstandort in Neu-Eichenberg über die Entstehungsgeschichte der heutigen Unternehmensgruppe "THE PAULY GROUP" und das Thema Ökotechnologie im Kontext der Klärschlammbehandlung und Wasserreinigung.

Danach ging es für die Studierenden raus auf die Anlagen.

Der erste Anlaufpunkt für unsere Besucher war die Klärschlammvererdungsanlage in Rotenburg an der Fulda. Hier erläuterte Vertriebsingenieur Karl-Toni Zöller die Funktionsweise der Anlage, welche Vorteile das Verfahren für den Anwender hat und die besonderen Eigenschaften der Klärschlammerde EKO-Terra.

Anschließend ging es weiter nach Heringen (Werra) in das „fritz kunze bad“ unter der Führung von Dr. Klaus-Jürgen Winter. Hier erfuhren die Studierenden alles über die biologische Wasseraufbereitung des Naturerlebnisbads, die besonderen Möglichkeiten der Ausstattung mit Sandstrand und Holzstegen und das spezielle Konzept in Heringen - eine Kombination aus Hallenbad und Freibad PLUS.

Präsentation fritz kunze bad Heringen (Werra) Geomatrix® Geomatrix®