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THE PAULY GROUP

Bahnhofstraße 12
37249 Neu-Eichenberg

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.

Fremdstoffauslese aus KompostMit einer Pinzette werden kleine und kleinste Teilchen aus der Kompostprobe gelesen, die dort nicht hineingehören.Um die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zu gewährleisten, untersucht PLANCO-TEC in einem arbeitsintensiven Verfahren den Fremdstoffgehalt und den Verunreinigungsgrad in Komposten. Dabei besonders im Fokus: Reste von Kunststoffverpackungen und Einwegplastik.

Hochkonzentriert sucht die Mitarbeiterin von PLANCO-TEC in der vor ihr ausgebreiteten Kompostprobe nach kleinen und kleinsten Teilchen, die dort nicht hineingehören. Kein Glassplitter, Metallstückchen oder Plastikteil entgeht ihrem geübten Blick. Mit einer Pinzette werden diese Fremdstoffe aufgelesen und zur weiteren Auswertung aussortiert. Rund 3.600 Kompostproben werden im Speziallabor in Neu-Eichenberg pro Jahr untersucht.

Fremdstoffe landen durch Fehlwürfe im Bioabfall

Bioabfälle werden zwar über die Grüne Tonne getrennt gesammelt, durch sogenannte Fehlwürfe landen darin aber auch Fremdstoffe. Besonders problematisch sind dabei Kunststoffe wie Blumentöpfe, Plastiktüten und Verpackungsfolien. Auch modernste technische Verfahren können diese Kunststoffe nicht vollständig vom Bioabfall abtrennen und so enden sie schließlich, meist als kleine und kleinste Teilchen, im fertigen Kompost. Wie groß ihr Anteil sein darf, wird durch die Düngemittelverordnung festgelegt, und Kompostierungsanlagen müssen regelmäßig den Fremdstoffgehalt in ihren Produkten untersuchen lassen.

EUWID Wasser und Abwasser berichtete in der Ausgabe 50/2018 vom 18.12.2018 über die Inbetriebnahme der EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage in Bebra sowie den Baustart für die Anlagen Sievershausen und Ahlten der Stadtwerke Lehrte.

Hier können Sie den Artikel lesen.

elverlingsen monoverbrennungIn der Monoverbrennungsanlage Elverlingsen wird Klärschlammerde zur Verbrennung angeliefert.

Die zukünftig vorgeschriebene Rückgewinnung von Phosphor stellt viele Betreiber von Kläranlagen vor große Probleme. In Niedersachsen leistet die Klärschlammvererdung heute schon einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderung.

Ob Pflanzen, Tiere oder Menschen - alle brauchen Phosphor. Unsere Nutzpflanzen nehmen es in Form von Phosphat aus dem Boden auf und über die Nahrungskette landet es schließlich im Klärschlamm. Um die wertvolle Ressource Phosphor zukünftig besser zu nutzen, hat der Gesetzgeber deren Rückgewinnung aus dem Klärschlamm zukünftig verbindlich gemacht. Aber leider gibt es dabei ein Problem: Klärschlamm wird in Deutschland zum größten Teil noch in der Mitverbrennung entsorgt, somit ist eine Phosphor-Rückgewinnung aus der Asche ausgeschlossen.

Am Beispiel von Niedersachsen wird die Größenordnung der Problematik deutlich. Und gleichzeitig zeigt sich, welchen Beitrag die Klärschlammvererdung zu deren Lösung schon heute leistet.

Besichtigung AdelebsenDipl.-Ing. Karl-Toni Zöller stellt Studierenden der HTW Dresden die Klärschlammvererdungsanlage Adelebsen vor.Am 17.01.2019 besuchte uns Prof. Dr. Arne Cierjacks von der HTW Dresden mit seinem Kurs "Vegetationstechnik Ökotechnologie", um sich unsere Anwendung ökotechnischer Verfahren in der Praxis anzusehen.

Zur Einführung berichtete Geschäftsführer Dr. Udo Pauly am Firmenstandort in Neu-Eichenberg über die Entstehungsgeschichte der heutigen Unternehmensgruppe "THE PAULY GROUP" und das Thema Ökotechnologie im Kontext der Klärschlammbehandlung und Wasserreinigung.

Danach ging es für die Studenten raus auf die Anlagen.

Der erste Anlaufpunkt für unsere Besucher war die Klärschlammvererdungsanlage in Adelebsen. Hier erläuterte Vertriebsingenieur Karl-Toni Zöller die Funktionsweise der Anlage, welche Vorteile das Verfahren für den Anwender hat und die besonderen Eigenschaften der Klärschlammerde EKO-TERRA.

Anschließend ging es weiter nach Göttingen in das Parkbad Weende unter der Führung von Dr. Klaus-Jürgen Winter. Hier erfuhren die Studenten alles über die biologische Wasseraufbereitung des Naturelebnisbads, die besonderen Möglichkeiten der Ausstattung mit Sandstrand und Holzstegen und das spezielle Konzept in Weende - ein in ein Sport- und Begegnungspark integriertes Naturerlebnisbad.

EKOTerra Logo RGB RGB rEntwässerung und biologische Umwandlung bei gleichzeitiger Lagerung: Klärschlammvererdung kann weit mehr als mechanische Pressen und Lagerräume. Und die resultierende Klärschlammerde kann weiterhin landwirtschaftlich verwertet werden. Wie, erfahren Sie hier.

Wir hier bei EKO-PLANT in Neu-Eichenberg haben in den letzten Jahren um die hundert Klärschlammvererdungsanlagen gebaut und verwerten jedes Jahr ein paar zehntausend Tonnen Klärschlammerde. Neuestes Projekt ist der Bau von vier Klärschlammvererdungsanlagen für die Stadtwerke Lehrte GmbH, die sich Ende 2017 dazu entschlossen haben, ihr komplettes Klärschlammkonzept auf Vererdung umzustellen.

madagaskar 01In „St. Vincentienne“ lernen Schüler-innen und Schüler aus allen Gesellschaftsschichten gemeinsam.Wir unterstützen über den Arbeitskreis „Eine Welt“ e. V., Mettingen mit unserer Spende das Schulprojekt „St. Vincentienne“ auf Madagaskar.

Im November 2017 besuchte Udo Pauly gemeinsam mit seiner Ehefrau langjährige Freunde auf Madagaskar, die Dr. Pauly 1983 während seiner Arbeit als Entwicklungshelfer in Afrika kennenlernte. Maria Damer und Norbert Determann leben nunmehr seit 12 Jahren auf Madagaskar und leisten dort Entwicklungshilfe in eigener Regie.

Dieser Besuch auf Madagaskar bestärkte Fam. Pauly in ihrer Entscheidung, dass es nachhaltiger ist, wenn wir zur Verfügung stehende Mittel humanitär einsetzen, da vor Ort zahllose Situationen aufgefunden wurden, die eine finanzielle Unterstützung mehr als rechtfertigen.

Maria Damer, Norbert Determann und der Verein Arbeitskreis „Eine Welt“ e. V. in Mettingen gewährleisten, dass alle gespendeten Gelder ohne jegliche Kosten im Projekt ankommen.

Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Jahr dafür entschieden, auf Weihnachtspräsente an unsere Kunden und Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen das Schulprojekt „St. Vincentienne“ auf Madagaskar zu unterstützen.

Pressefoto DNP 2019 webBürgermeister Frank Börner mit Dr.-Ing. Udo Pauly auf der Gala des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in Düsseldorf.

Mit einem innovativen Konzept für eine zentrale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wurden die Partnerstädte Gudensberg und Schtschyrez in der Ukraine unter die Top 3 des Deutschen Nachhaltigkeitspreises gewählt. Wichtiger Bestandteil des Projekts ist eine Klärschlammvererdungsanlage.

Am 7. Dezember wurde in Düsseldorf vor 1.200 Gästen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wurden zum elften Mal Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung ausgezeichnet.

Unter den Gewinnern ist die Städtepartnerschaft der hessischen Gemeinde Gudensberg mit dem ukrainischen Schtschyrez. In der Wettbewerbskategorie „Kommunale Partnerschaften“ landeten die beiden Städte unter den Top 3 und konnten sich damit gegen Mitbewerber wie Leipzig, Solingen oder Köln durchsetzen. Sieger wurde Wernigerode mit deren Partnerkommune in Vietnam.

ChargenanalyseSchulungsteilnehmer bei der Chargenanalyse von Bioabfall auf der Kompostierungsanlage DransfeldIm Oktober 2018 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Göttingen und der Göttinger Entsorgungsbetriebe an einer Schulung der HUMUS- UND ERDEN KONTOR Akademie teilgenommen. Thema: Optimale Steuerung des Rotteprozesses als Voraussetzung für die Produktion qualitativ hochwertiger Komposte. Ein Seminarbericht.

Praktisch geht es zu beim Seminar „Grundlagen der Kompostierung“: zahlreiche Kompostproben gehen von Hand zu Hand, es wird gerochen, zwischen den Fingern zerrieben, Feuchtigkeit und Struktur geprüft. In kleinen Gruppen bonitieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die einzelnen Komposte nach einem vorgegeben Schema und bestimmen aus ihren Ergebnissen Reifezustand und Optimierungsbedarf. Schließlich werden die Gruppenergebnisse zusammengetragen und mit den zugehörigen Laboranalysen von pH-Wert, Salz- und Stickstoffgehalt sowie dem Ammonium-/Nitrat-Verhältnis ergänzt. Hieraus lassen sich wichtige Rückschlüsse auf den Rotteverlauf und den aktuellen Reifegrad ableiten.

Im Seminar lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich Parameter wie pH-Wert, Feuchtigkeit, Salzgehalt und löslicher Stickstoff im Verlauf des Kompostierungsprozesses verändern und wie sie beeinflusst werden können.

Besuch der Delegation im Bezirk Lemberg (Oblast Lwiw)Frank Börmer (2. v. l.), Bürgermeister der Stadt Gudensberg und Leiter der Delegation "Partnerschaft Ukraine"Unter anderem mit einem innovativen Konzept für eine zentrale Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung haben sich die Partnerstädte Gudensberg und Schtschyrez in der Ukraine um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis beworben.

Wichtiger Bestandteil des Projekts ist eine Klärschlammvererdungsanlage.

Seit 2013 unterhalten Gudensberg und Schtschyrez in der Ukraine eine Städtepartnerschaft, in deren Rahmen jetzt in Schtschyrez eine freiwillige Feuerwehr aufgebaut und ein Konzept für die zentrale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung erarbeitet wird.

Denn damit hat man in Gudensberg Erfahrung. Seit 2006 betreibt der Abwasserverband Mittleres Emstal dort eine EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage, und diese innovative Technik schien allen Verantwortlichen bestens geeignet, auch die Abwasserbehandlung in Schtschyrez auf neue und nachhaltige Beine zu stellen.

Stefan Rehfus, Andreas Wendel und Götz Konrad (v. l. n. r.)Stefan Rehfus, Geschäftsführer von EKO-PLANT, Betriebsleiter Andreas Wendel und Bürgermeister Götz Konrad (v. l. n. r.) vor dem Schlauchwagen der Vererdungsanlage Eibelshausen

Vor 10 Jahren hat sich der Abwasserverband “Obere Dietzhölze“ als Betreiber der Kläranlage Eibelshausen für den Bau einer Hochleistungsvererdungsanlage entschieden. Andreas Wendel, Betriebsleiter der Kläranlage, und Götz Konrad, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, sprechen im Interview über die Gründe und ihre Erfahrungen.

Herr Wendel, was sind aus Ihrer Erfahrung die größten Vorteile der Klärschlammvererdung gegenüber anderen Techniken?

Wir haben früher eine Kammerfilterpresse betrieben, die deutlich arbeitsintensiver war. Dort war täglich ein Mann zwei bis drei Stunden beschäftigt. Das ist bei der Vererdungsanlage nicht mehr der Fall. Auch der Energieaufwand der Kammerfilterpresse war enorm. Jetzt läuft „nur“ die MSR-Technik im Hintergrund und alle zwei bis vier Wochen verbrauchen die Pumpen beim Beschickungszyklus Strom. Dann natürlich die Lagerkapazität, die Betriebssicherheit der Anlage und die Flexibilität bei der Entsorgung.

Warum würden Sie sich wieder für die Klärschlammvererdung entscheiden?

Da gibt es ganz klar wichtige Faktoren: Betriebssicherheit, Entsorgungssicherheit, Energie, lange Standzeit. Wir sind im ersten Vererdungszyklus, der war ursprünglich auf sechs Jahre angesetzt. Im Jahr 2014 sollte Beet eins geräumt werden, 2015 Beet zwei, 2016 Beet drei. Das war die ursprüngliche Planung. Nach heutigem Stand kommt die erste Räumung erst 2023! Wenn ich mir dann die Rücklagen ausrechne, die wir für die Schlammentsorgung bilden, haben wir auch hier vorgesorgt.