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THE PAULY GROUP

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.

Pressefoto DNP 2019 webBürgermeister Frank Börner mit Dr.-Ing. Udo Pauly auf der Gala des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in Düsseldorf.

Mit einem innovativen Konzept für eine zentrale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wurden die Partnerstädte Gudensberg und Schtschyrez in der Ukraine unter die Top 3 des Deutschen Nachhaltigkeitspreises gewählt. Wichtiger Bestandteil des Projekts ist eine Klärschlammvererdungsanlage.

Am 7. Dezember wurde in Düsseldorf vor 1.200 Gästen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wurden zum elften Mal Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung ausgezeichnet.

Unter den Gewinnern ist die Städtepartnerschaft der hessischen Gemeinde Gudensberg mit dem ukrainischen Schtschyrez. In der Wettbewerbskategorie „Kommunale Partnerschaften“ landeten die beiden Städte unter den Top 3 und konnten sich damit gegen Mitbewerber wie Leipzig, Solingen oder Köln durchsetzen. Sieger wurde Wernigerode mit deren Partnerkommune in Vietnam.

ChargenanalyseSchulungsteilnehmer bei der Chargenanalyse von Bioabfall auf der Kompostierungsanlage DransfeldIm Oktober 2018 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Göttingen und der Göttinger Entsorgungsbetriebe an einer Schulung der HUMUS- UND ERDEN KONTOR Akademie teilgenommen. Thema: Optimale Steuerung des Rotteprozesses als Voraussetzung für die Produktion qualitativ hochwertiger Komposte. Ein Seminarbericht.

Praktisch geht es zu beim Seminar „Grundlagen der Kompostierung“: zahlreiche Kompostproben gehen von Hand zu Hand, es wird gerochen, zwischen den Fingern zerrieben, Feuchtigkeit und Struktur geprüft. In kleinen Gruppen bonitieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die einzelnen Komposte nach einem vorgegeben Schema und bestimmen aus ihren Ergebnissen Reifezustand und Optimierungsbedarf. Schließlich werden die Gruppenergebnisse zusammengetragen und mit den zugehörigen Laboranalysen von pH-Wert, Salz- und Stickstoffgehalt sowie dem Ammonium-/Nitrat-Verhältnis ergänzt. Hieraus lassen sich wichtige Rückschlüsse auf den Rotteverlauf und den aktuellen Reifegrad ableiten.

Im Seminar lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich Parameter wie pH-Wert, Feuchtigkeit, Salzgehalt und löslicher Stickstoff im Verlauf des Kompostierungsprozesses verändern und wie sie beeinflusst werden können.

Besuch der Delegation im Bezirk Lemberg (Oblast Lwiw)Frank Börmer (2. v. l.), Bürgermeister der Stadt Gudensberg und Leiter der Delegation "Partnerschaft Ukraine"Unter anderem mit einem innovativen Konzept für eine zentrale Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung haben sich die Partnerstädte Gudensberg und Schtschyrez in der Ukraine um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis beworben.

Wichtiger Bestandteil des Projekts ist eine Klärschlammvererdungsanlage.

Seit 2013 unterhalten Gudensberg und Schtschyrez in der Ukraine eine Städtepartnerschaft, in deren Rahmen jetzt in Schtschyrez eine freiwillige Feuerwehr aufgebaut und ein Konzept für die zentrale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung erarbeitet wird.

Denn damit hat man in Gudensberg Erfahrung. Seit 2006 betreibt der Abwasserverband Mittleres Emstal dort eine EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage, und diese innovative Technik schien allen Verantwortlichen bestens geeignet, auch die Abwasserbehandlung in Schtschyrez auf neue und nachhaltige Beine zu stellen.

Stefan Rehfus, Andreas Wendel und Götz Konrad (v. l. n. r.)Stefan Rehfus, Geschäftsführer von EKO-PLANT, Betriebsleiter Andreas Wendel und Bürgermeister Götz Konrad (v. l. n. r.) vor dem Schlauchwagen der Vererdungsanlage Eibelshausen

Vor 10 Jahren hat sich der Abwasserverband “Obere Dietzhölze“ als Betreiber der Kläranlage Eibelshausen für den Bau einer Hochleistungsvererdungsanlage entschieden. Andreas Wendel, Betriebsleiter der Kläranlage, und Götz Konrad, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, sprechen im Interview über die Gründe und ihre Erfahrungen.

Herr Wendel, was sind aus Ihrer Erfahrung die größten Vorteile der Klärschlammvererdung gegenüber anderen Techniken?

Wir haben früher eine Kammerfilterpresse betrieben, die deutlich arbeitsintensiver war. Dort war täglich ein Mann zwei bis drei Stunden beschäftigt. Das ist bei der Vererdungsanlage nicht mehr der Fall. Auch der Energieaufwand der Kammerfilterpresse war enorm. Jetzt läuft „nur“ die MSR-Technik im Hintergrund und alle zwei bis vier Wochen verbrauchen die Pumpen beim Beschickungszyklus Strom. Dann natürlich die Lagerkapazität, die Betriebssicherheit der Anlage und die Flexibilität bei der Entsorgung.

Warum würden Sie sich wieder für die Klärschlammvererdung entscheiden?

Da gibt es ganz klar wichtige Faktoren: Betriebssicherheit, Entsorgungssicherheit, Energie, lange Standzeit. Wir sind im ersten Vererdungszyklus, der war ursprünglich auf sechs Jahre angesetzt. Im Jahr 2014 sollte Beet eins geräumt werden, 2015 Beet zwei, 2016 Beet drei. Das war die ursprüngliche Planung. Nach heutigem Stand kommt die erste Räumung erst 2023! Wenn ich mir dann die Rücklagen ausrechne, die wir für die Schlammentsorgung bilden, haben wir auch hier vorgesorgt.

Kennen Sie bereits das EKO-PLANT Prinzip?

In unserer neuen Broschüre zur Klärschlammvererdung haben wir Ihnen alles Wissenswerte zusammengestellt - von der Planung und dem Anlagenbau über die Funktionsweise und den Betrieb der Klärschlammvererdung bis hin zur Verwertung der Klärschlammerde.

Laden Sie sich unsere neue Broschüre herunter - und schauen Sie ergänzend unseren Film "Das EKO-PLANT Prinzip"*.

Mehr Verwertung, mehr Wirtschaftlichkeit, mehr Ökologie:
Wir lösen Ihre Probleme rund um den Klärschlamm!

*Der Klick auf den Link führt direkt zum YouTube-Kanal der PAULY GROUP.

Klärschlammerde: Hochwertiger NP-Dünger mit optimalen Eigenschaften!Hygienisch einwandfrei:
Klärschlammerde von EKO-PLANT
Organische Dünger aus Bioabfällen dürfen keine schädlichen Mikroorganismen enthalten. Die von der PAULY GROUP entwickelten ökotechnischen Verfahren töten alle Schaderreger sicher ab und erfüllen alle gesetzlichen Bestimmungen für organische Düngemittel.

Ob Biotonne, Komposthaufen oder Kanalisation, schon der unangenehme Geruch warnt uns: Vorsicht, ungesund! Anders für Mikroorganismen. Für Bakterien und Pilze sind unsere organischen Abfälle ein gefundenes Fressen, auf dem sie sich in kürzester Zeit und in riesiger Zahl ansiedeln. Und das ist auch gut so. Denn so, wie wir pflanzliche und tierische Nahrung zum Leben benötigen, brauchen Pflanzen mineralische Nährstoffe - und die entstehen aus der Zersetzung und dem Abbau organischer Abfälle durch Mikroorganismen. So schließt sich der Kreislauf.

Obwohl für unser Auge unsichtbar, sind Mikroorganismen ein allgegenwärtiger und unverzichtbarer Bestandteil sämtlicher Ökosysteme der Erde. Sie sorgen für geschlossene Stoffkreisläufe und machen das Leben auf unserem Planeten erst möglich. Ohne Pilze und Bakterien wären auch die Böden schnell unfruchtbar und für eine landwirtschaftliche Nutzung ungeeignet. Die Düngung von Böden ist ja nichts anderes, als die Rückführung der durch die abgeernteten Pflanzen zuvor entnommenen Nährstoffe. Und organischer Dünger wie Mist, Klärschlammerde oder Kompost ist durch die darin lebenden Mikroorganismen biologisch aktiv und besonders wirksam.

Klärschlammvererdung in der Praxis - erfolgreiche Veranstaltung in Gudensberg!Die Teilnehmer des Praxistages auf der Vererdungsanlage Gudensberg-Maden.

Der Andrang war wieder groß. Mehr als 30 Vertreter von Kläranlagenbetreibern trafen sich zum 3. EKO-PLANT Praxistag in diesem Jahr, um sich über die konkreten Möglichkeiten der Klärschlammvererdung zu informieren.

Zentrales Thema diesmal: Flexibles Verwertungsmanagement nach der Vererdung von Klärschlamm.

Die Veranstaltung folgte dem bewährten Muster von kurzen Fachvorträgen mit direkt anschließenden, ausgiebigen Diskussionsrunden. Inhaltlich spannte sich der Bogen von den Auswirkungen der geänderten Verordnungslage auf die Verwertung und Entsorgung, über die Verwertungsmöglichkeiten von Klärschlammerde unter den neuen Rahmenbedingungen, bis zum Aspekt des ökotechnischen Phosphorrecyclings durch Klärschlammvererdung. Referenten waren Frank Börner, Bürgermeister der Stadt Gudensberg, Hans-Walter Schneichel, Referent im Umweltministerium von Rheinland-Pfalz sowie Swen Fisseler, Martin Peitzmeier und Stefan Rehfus von der EKO-PLANT GmbH.

Die neue Verordnungslage schränkt die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm weiter ein. In den Fachvorträgen wurde deutlich, dass vererdeter Klärschlamm von diesen Einschränkungen nicht betroffen ist. Insbesondere der von EKO-PLANT neu entwickelte und aus Klärschlammerde hergestellte Qualitätsdünger EKO-TERRA Ca+ kann auch weiterhin in die Spätsommer- und Herbstdüngung integriert werden.


Brände und Torfabbau gefährden einzigartige Moorlandschaften. Die Neu-Eichenberger Firma HUMUS- UND ERDEN KONTOR ersetzt den Rohstoff durch Komposte.

Der Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen hat den Blick auf einen einzigartigen Lebensraum gelenkt. Doch nicht nur Brände schädigen Moore. Sie werden auch durch landwirtschaftliche Nutzung und den Torfabbau zerstört. Für Alternativen zum Torf im kommerziellen und privaten Gartenbau macht sich die Neu-Eichenberger Firma HUMUS- UND ERDEN KONTOR seit mehr als 20 Jahren stark.

„Moore sind nicht nur Lebensraum für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt“, sagt Produktmanager Christian Seibel. Sie seien zudem, ähnlich wie die Regenwälder, gewaltige Reservoirs, die als Kohlenstoffspeicher dienen. Durch den 1000 Hektar großen Brand auf der Moorlandschaft bei Meppen werde das Kohlendioxid freigesetzt und beschleunige den Klimawandel. Das passiere auch durch die Trockenlegung von Mooren und den Torfabbau.

eiterhagen raeumungNach 6 bis 12 Jahren werden die Beete einer Klärschlammvererdungsanlage geräumt und
die Klärschlammerde verwertet.

EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen sind nicht von den aktuellen Entsorgungsengpässen betroffen. 2018 wurden wie geplant ca. 30.000 Tonnen Klärschlammerde gewonnen.

Davon wurden ca. 24.000 Tonnen landwirtschaftlich und gut 4.000 Tonnen aus Qualitätsgründen thermisch verwertet.

Die letzte Novelle der Düngeverordnung hat zu massiven Engpässen bei der Klärschlammentsorgung geführt. Besonders betroffen sind Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Es fehlen Verbrennungskapazitäten, Entsorgungsverträge wurden gekündigt und die Entsorgungssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Kläranlagen müssen unter hohem Zeitdruck zusätzliche Lagerkapazitäten einrichten.

eko terra duenger Klärschlammvererdungsanlage mit heranreifendem Qualitätsdünger EKO-TERRA Entwässerung und biologische Umwandlung bei gleichzeitiger Lagerung: Klärschlammvererdung kann weit mehr als mechanische Pressen und Lagerräume.

Und die resultierende Klär­schlamm­erde kann weiterhin ohne Sperrfristen landwirtschaftlich verwertet werden.

Wir hier bei EKO-PLANT in Neu-Eichenberg haben in den letzten Jahren um die hundert Klärschlamm­vererdungs­anlagen gebaut und verwerten jedes Jahr ein paar zehntausend Tonnen Klärschlammerde.

Aus der Perspektive des Technikers muss Klärschlamm zunächst einmal entwässert werden, so wird das Volumen reduziert. Bei der Klärschlammvererdung geschieht das in mit Schilf bepflanzten Beeten. Am Ende ist das Schilfbeet dann nicht mehr mit Schlamm gefüllt, sondern mit Klärschlammerde.

Ein Biologe denkt bei dem Begriff Vererdung an die Schilfpflanzen und die Mikroorganismen in deren Wurzelraum. Diese bauen organische Substanz ab, mineralisieren, reduzieren die Gesamtmenge und verwandeln den Klärschlamm in Klärschlammerde.