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THE PAULY GROUP

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.

Vererdungsanlage BüsumKlär­schlamm­ver­erdungs­anlagen, wie hier in Büsum, arbeiten hocheffizient bei gleichzeitig geringem Energie- und Ressourcenverbrauch.Auch Klärschlammvererdung hinterlässt einen öko­logischen Fußabdruck: Energie und natürliche Ressourcen werden verbraucht, Abwasser und CO2 freigesetzt. Wie aber schlägt sich die Klär­schlamm­ver­erdung zusammen mit der nachfolgenden Verwertung oder Entsorgung im Vergleich zu anderen Verfahren? Ökobilanzen geben die Antwort.

Wer wissen will, welche Auswirkungen die Herstellung oder Verarbeitung eines bestimmten Produkts auf unsere Umwelt hat, muss eine Menge rechnen. Welche Ressourcen werden verbraucht? Wieviel Energie wird benötigt und wie wird sie erzeugt? Welche Stoffe werden freigesetzt und wie stark wirken sie auf Boden, Luft und Wasser? Und heute besonders wichtig: Wie groß ist der Beitrag zum Treibhauseffekt?

Fremdstoffauslese aus KompostPLANCO-TEC bietet die Bestimmung des Verunreinigungsgrades > 1 mm bereits seit 2017 an.Bioabfälle werden getrennt gesammelt, kompostiert und gelangen als Humusdünger zurück auf den Acker oder als Torfersatz in Blumenerden. Leider wird diese Kreislaufwirtschaft aber durch Störstoffe wie Glas, Metall und Kunststoffe beeinträchtigt, die nicht in den Kompost gehören. Besonders Kunststoffreste ver­ur­sachen erhebliche Probleme. Ab 2021 gelten neue düngerechtliche Bestimmungen.

Mikroplastik ist mittlerweile allgegenwärtig. Die meisten Kunststoffe sind äußerst langlebig und werden erst im Verlauf von einigen hundert Jahren biologisch abgebaut. Diese − eigentlich vorteilhafte − Eigenschaft erweist sich zunehmend als Bumerang. Denn durch Sonnenlicht und Temperaturschwankungen zerfallen Kunst­stoffabfälle in immer kleinere Partikel und verteilen sich in unserer Umwelt. Dabei gilt: Je kleiner die Teilchen, desto leichter werden sie von uns aufgenommen. In unserer Nahrung, im Trinkwasser und selbst in der Luft befindet sich heute Mikroplastik. Als Mikroplastik gelten Partikel mit einer Größe unter 5 Millimeter.

Hans-Werner Bruns, Geschäftführer BBF GmbHHans-Werner Bruns, Geschäftsführer der Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, im Naturbad Brackwede.
Schließen, sanieren oder umbauen? Immer wieder stehen Kommunen vor dieser Frage, wenn es um die Zukunft ihrer Freibäder geht. Im Bielefelder Stadtteil Brackwede hat man sich 2006 für den Umbau zum Naturerlebnisbad entschieden.

Hans-Werner Bruns, Geschäftsführer der BBF – Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, über die Gründe für diese Entscheidung und die Erfahrungen beim Betrieb.

Vor 11 Jahren wurde das Naturbad Brackwede eröffnet. Aus welchen Gründen haben Sie sich damals für ein Naturerlebnisbad von EKO-PLANT entschieden?

Das Freibad Brackwede befand sich damals in einem Zustand, der einen dauerhaften Weiterbetrieb unmöglich machte. Die Besucherzahlen waren stark zurückgegangen, der bauliche und technische Zustand war desaströs. Wir standen vor der Entscheidung, das Bad entweder aufzugeben, standardmäßig zu sanieren oder einen neuen Weg zu beschreiten. Wir haben uns als Eigentümer und Betreiber für diesen neuen, dritten Weg entschieden, jedoch nicht ausschließlich aus finanziellen Gründen. Sicher, die Sanierung zum Naturerlebnisbad hat Investitionen gespart. Im Betrieb eher nicht. Wichtig war, ein Bad zu betreiben, das sich von den anderen sieben Freibädern in Bielefeld grundsätzlich unterscheidet. Wir sprechen mit dem Naturerlebnisbad Kundengruppen an, die sonst nie auf die Idee kämen, ein öffentliches Freibad zu besuchen. Das liegt  in erster Linie an der biologischen Wasseraufbereitung und der naturnahen Gestaltung der Anlage. Das Angebot von EKO-PLANT war überzeugend.

Hartmut BergerHartmut Berger, ehemaliger Leiter der Kläranlage Wathlingen, war immer sehr zufrieden mit der Klär­schlamm­ver­erdungs­anlage.Hartmut Berger, der scheidende Leiter der Kläranlage Wathlingen, berichtet im Interview über seine langjährige Erfahrung mit der Klärschlammvererdungsanlage. In seinem Resümee zieht er einen interessanten Vergleich zwischen konventioneller Technik und Vererdung. Außerdem spricht er über die für ihn erstaunlichste Begebenheit aus 20 Jahren Klärschlammvererdung.

Herr Berger, wie lange sind Sie schon auf der Kläranlage Wathlingen beschäftigt und wie war Ihr Werdegang?

Ich bin seit August 1992 auf der Kläranlage, also knapp über 27 Jahre. Vorher habe ich als Kundendienstmonteur für Heizungsanlagen gearbeitet. Horst Strohmeyer war zu dem Zeitpunkt hier der Chef. Innerhalb von einem Jahr war ich dann auch schon Stellvertreter und habe die Technik betreut. So ist es immer weiter gegangen, bis Horst dann in Rente gegangen ist und ich sein Nachfolger geworden bin.

Vor fast 20 Jahren wurde Ihre Klärschlammvererdungsanlage gebaut, was waren damals die Beweggründe für die Entscheidung?

Wir hatten eine Zentrifuge, die aber für viel Geld generalüberholt werden musste. Dann war unser Schlammlagerplatz nicht versiegelt und wir bekamen von der Unteren Wasserbehörde die Auflage, das zu ändern. Wir mussten also viel Geld in die Hand nehmen. Dann kam das Angebot von EKO-PLANT und unser Bauamtsleiter Lothar Niebuhr hat sich daraufhin mit der Klärschlammvererdung beschäftigt. Gemeinsam haben wir dann den Entschluss gefasst, die Vererdungsanlage zu bauen.

Joris Brehmer UkraineJoris Brehmer (l.) und sein Vortrag
"EKO-PLANT drying reed beds: costs & benefits" werden angekündigt.
Vom 4. bis 6. Dezember 2019 hat Joris Brehmer, Leiter der Abteilung „Service Ökotechnik Produktmanagement“, an der Konferenz „International Seminar of the V Cycle of Utility Benchmarking Program“ in der Ukraine teilgenommen. Dort hat er die EKO-PLANT Klärschlammvererdung im Zu­sam­men­hang mit unserem allumfassenden Klärschlamm-Management vorgestellt.

Die Konferenz in Ivano-Frankivsk gehörte zum Danube Water Program. Das Programm ist ein internationales Projekt, welches seit über fünf Jahren läuft und die Länder der Donau-Region, also von Süddeutschland bis Bulgarien, zusammenbringt. Der Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche soll die Verwirklichung von Ideen über Ländergrenzen hinweg möglich machen und helfen, Infrastrukturen aufzubauen.

Weitere wichtige Akteure bei dem Programm sind z. B. das Bayerische Landesamt für Umwelt mit Herrn Matthias Worst und die UKRVODOKANALEKOLOGIA, die Vereinigung ukrainischer (Ab-)Wasserunternehmen.

Klärschlammvererdungsanlage Rotenburg an der FuldaVertriebsingenieur Karl-Toni Zöller (m.) führt die Studierenden der HTW Dresden über die Klärschlamm­ver­erdungs­anlage in Rotenburg a.d. Fulda.Am 23. Januar 2020 besuchte uns Prof. Dr. Arne Cierjacks von der HTW Dresden mit seinem Kurs "Vegetationstechnik Ökotechnologie", um sich unsere Anwendung ökotechnischer Verfahren in der Praxis anzusehen.

Zur Einführung berichtete Geschäftsführer Dr.-Ing. Udo Pauly am Firmenstandort in Neu-Eichenberg über die Entstehungsgeschichte der heutigen Unternehmensgruppe "THE PAULY GROUP" und das Thema Ökotechnologie im Kontext der Klärschlammbehandlung und Wasserreinigung.

Danach ging es für die Studierenden raus auf die Anlagen.

Der erste Anlaufpunkt für unsere Besucher war die Klärschlammvererdungsanlage in Rotenburg an der Fulda. Hier erläuterte Vertriebsingenieur Karl-Toni Zöller die Funktionsweise der Anlage, welche Vorteile das Verfahren für den Anwender hat und die besonderen Eigenschaften der Klärschlammerde EKO-Terra.

Anschließend ging es weiter nach Heringen (Werra) in das „fritz kunze bad“ unter der Führung von Dr. Klaus-Jürgen Winter. Hier erfuhren die Studierenden alles über die biologische Wasseraufbereitung des Naturerlebnisbads, die besonderen Möglichkeiten der Ausstattung mit Sandstrand und Holzstegen und das spezielle Konzept in Heringen - eine Kombination aus Hallenbad und Freibad PLUS.

Präsentation fritz kunze bad Heringen (Werra) Geomatrix® Geomatrix®

Frost fördert die EntwässerungFrost verbessert die Bodenstruktur im gesamten BeetKlärschlammvererdungsanlagen laufen im Winter nicht nur sicher und zuverlässig, tiefe Temperaturen verbessern sogar die Vererdungsleistung.

Wer verspürt nicht den Zauber eines Wintermorgens nach einer frostigen Nacht, wenn die Welt mit Raureif überzogen ist und unzählige Eiskristalle im ersten Sonnenlicht glitzern. Frost hat aber nicht nur ästhetische Seiten, sondern fördert in den Schilfbeeten einer Klärschlammvererdungsanlage sogar die Entwässerung. Grund ist die bekannte Eigenschaft von Wasser, sich beim Gefrieren auszudehnen.

Die TASPO Gartenmarkt hat in ihrer Ausgabe 01|2020 eine große Marktumfrage zu Erden und Düngern veröffentlicht.  Befragt wurde auch Christian Seibel, verantwortlich für Produktion & Logistik der HEIMATKONTOR Produkte bei HUMUS- UND ERDEN KONTOR. Lesen Sie seine 4 Statements zu den Themen „Markt“, „Torfreduktionsstrategie“, „Wachstumsfelder“ und „Aus der Forschung“.

Hier das komplette Interview.

Alle wichtigen Fakten über die Marke HEIMATKONTOR sowie das Floratop® Regional­erden­system von HUMUS- UND ERDEN KONTOR finden Sie kurz zusammengefasst in der Januarausgabe 2020 der Fachzeitung „TASPO Gartenmarkt“.

Gerne stellen wir Ihnen hier den Artikel zur Verfügung.

SchiebermützenSchiebermützen schützen den oberen Teil der Motorschieber zuverlässig vor Witterungseinflüssen.Der sichere Betrieb von Klär­schlamm­vererdungs­anlagen ist auch bei Frost gewährleistet. Besondere technische Vorkehrungen sorgen für problemlosen Winterbetrieb.

Der Wechsel der Jahreszeiten bestimmt in unseren Breiten den Rhythmus der Natur. Als heimische Pflanze ist Schilf perfekt an diesen Wechsel angepasst und die Schilfbeete einer Klärschlammvererdungsanlage vertragen problemlos sommerliche Hitze wie winterlichen Frost. Und auch die Beschickungs- und Steuerungstechnik ist an hohe und tiefe Temperaturen angepasst.