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Wussten Sie, dass Madagaskar auch als "Rote Insel" bezeichnet wird, mehr als 60 Prozent der Menschen dort unter 25 Jahre alt sind oder weniger als jeder zweite Inselbewohner Zugang zu sauberem Trinkwasser hat?

Hier können Sie ein paar interessante Informationen über die Insel Madagaskar und Ihre Bewohner nachlesen.

Wissenswertes über Madagaskar

Am 26.06.1960 erreichte Madagaskar seine Unabhängigkeit. Die ehemalige französische Kolonie liegt östlich von Mosambik im indischen Ozean und gehört zu Afrika. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 25°C. Madagaskar wird auf Grund der bis zu 20 Meter dicken Lateritböden auch als "Rote Insel" bezeichnet. Gesprochen wird neben der Amtssprache Französisch die Landessprache Malagasy; bezahlt wird in der Währung Ariary. Ein Ariary entspricht 0,00028 US-Dollar (Stichtag 29.10.2018). Viele Menschen müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen.

Die Menschen sind bitterarm. Im internationalen Vergleich und nach westlichen Standards gilt Madagaskar als Entwicklungsland und zählt zu den ärmsten Ländern der Erde.

Als viertgrößte Insel der Erde beherbergt Madagaskar auf einer Fläche von 587.295 Km² mehr als 25 Millionen Menschen (Stand 2017: 25.054.161 Einwohner). Mit einer Bevölkerungsdichte von 44 Einwohnern pro Km² ist der Inselstaat nicht sonderlich dicht besiedelt, insbesondere im westlichen Teil. Für das Jahr 2050 wird laut der mittleren Bevölkerungsprognose der UN mit einer Einwohnerzahl von über 53 Millionen Menschen gerechnet. Das durchschnittliche Bevölkerungswachstum beträgt pro Jahr durchschnittlich 2,54 Prozent.

Kinder und Bildung

Madagaskar hat eine sehr junge Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen sind unter 25 Jahre alt. Für Sie ist die Armut ohne Zukunftsperspektiven besonders schwer zu ertragen. Gerade in der Hauptstadt Antanarivo und in weiteren städtischen Gebieten kämpfen Kinder und Jugendliche um ihr Überleben. Landesweit stirb jedes zehnte Kind, bevor es das fünfte Lebensjahr erreicht.

Viele Hilfsorganisationen, die in erster Linie die Kleinsten unterstützen wollten, deren organisatorische Wurzeln jedoch im Ausland lagen, haben sich aufgrund der politischen Umbrüche im Jahr 2009 komplett aus Madagaskar zurückgezogen. Dadurch wurden zahlreiche positive Veränderungen, die bereits in Gang gebracht worden waren, wieder gestoppt oder sogar komplett rückgängig gemacht.

Die meisten Kinder gehen nicht zur Schule. Rund 70 Prozent von ihnen können nicht lesen und schreiben. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung liegt die Analphabeten-Rate laut UNICEF bei ca. 35 Prozent.

Ernährung, Gesundheit und Hygiene

Nach Angaben der Welthungerhilfe ist knapp die Hälfte der Bevölkerung chronisch unterernährt; 2015 sprach The World Bank von 42,3 Prozent unterernährter Menschen auf Madagaskar - einer der höchsten Raten der Welt. Laut WHO und UNICEF besitzt weniger als jeder zweite Inselbewohner Zugang zu sauberem Trinkwasser. Versorgt werden hauptsächlich städtische Gebiete, obwohl seit dem 28.07.2010 die UN das Recht auf sauberes Trinkwasser als Menschenrecht deklariert hat.

Die Pest trat in Madagaskar im Jahr 1898 erstmal aus, so schrieb die Süddeutsche Zeitung. Seit den 1920er Jahren ist sie bis heute eine immer wiederkehrende Krankheit - vor allem in der Regenzeit.

Auch Lepra spielt heutzutage noch immer eine Rolle auf Madagaskar. Es werden jedes Jahr zahlreiche neue Fälle beobachtet. Die Fondation Follereau Luxembourg (FFL) schreibt, dass 2012 1.474 neue Fälle von Lepraerkrankungen gemeldet worden waren.

Nach Berichten des Melzer-Madagaskar-Projekte e. V. kommen in Madagaskar auf 100.000 Menschen ca. 16 Ärzte. Somit ist ein Arzt für rund 6.250 Menschen zuständig. Im Vergleich dazu kamen 2017 in Deutschland durchschnittlich 2014 Einwohner auf einen berufstätigen Arzt. 16 Ärzte waren demnach für rund 6.400 Menschen zuständig.

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