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THE PAULY GROUP

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.

Am zukünftigen Naturerlebnisbad "Platsch" in Ennepetal (Nordrhein-Westfalen) haben sich am 26. Oktober 2019 rund 150 Gäste, darunter die örtliche Presse, über die Baufortschritte informiert. Die Kluterthöhle & Freizeit GmbH hatte als Bauherrin alle Interessierten zu einem Tag der offenen Baustelle eingeladen, bei dem zusätzlich viel Hintergrundwissen über das neue Freibad, welches zum Sommer 2020 eröffnet werden soll, vermittelt wurde. Insbesondere die geplante Lagune mit Sandstrand stieß auf großes Interesse bei den Besuchern.

Die Westfälische Rundschau berichtete am 29.10.2019 über die Veranstaltung.

Hier können Sie den Artikel lesen.

SWMR Moeller webDie Veranstalter freuten sich über die riesige Resonanz auf das vierte Gartenbauseminar. Foto: Sarah Möller | Stadtwerke Marburg160 Besucher folgten Ende Oktober der Einladung zu zwei Fachvorträgen und einem Rahmenprogramm mit Infoständen und viel Raum für Erfahrungsaustausch.

Hitzewellen und Trockenheit auf der einen Seite, starke Niederschläge und milde Winter auf der anderen: Unser Wetter ist bereits extremer und unsicherer geworden, der Klimawandel zeigt sich schon heute.

Natürliche Prozesse stärken

Thomas Hilberg vom Marburger Gartencenter gab in seinem Vortrag zahlreiche Tipps und Anregungen, wie sich Gärtnerinnen und Gärtner bereits durch kleine Umstellungen an diese neuen Bedingungen anpassen können. Zentrale Botschaft: Die Gartengestaltung und Bewirtschaftung sollte sich zukünftig mehr an den natürlichen Prozessen orientieren und auf Arten- und Strukturvielfalt setzen.

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Bodenbearbeitung. Um auch für längere Trockenperioden gut gewappnet zu sein, sollte der Boden mehr Wasser aufnehmen und länger speichern können. Komposte sind besonders geeignet, um die Bodenstruktur entsprechend zu optimieren und sollten vermehrt genutzt und eingearbeitet werden. Das stärkt die natürliche Bodenbildung und sorgt für eine gute Wasserversorgung der Pflanzen − auch bei längerer Trockenheit.

Aktiver Klimaschutz

Genau diese Anforderungen erfüllen die regionalen Erden der Marken Floratop® und HEIMATKONTOR von der MEG-Kompostierungsanlage in Cyriaxweimar, über die sich die Seminargäste an einem Infostand informieren konnten. Basis dieser Erden ist Kompost aus Bio- und Grüngut. Dabei wird konsequent auf das Prinzip „Aus der Region, für die Region“ gesetzt. Die Erden werden aus den Bioabfällen der Region in regionalen Kompostierungsanlagen und Erdenwerken hergestellt und vermarktet, wie zum Beispiel die „Oberhessische Erden“. So werden natürliche Kreisläufe auf kurzem Weg geschlossen, was nicht zuletzt aufgrund des geringeren Transportaufwands zu einer besseren CO2-Bilanz führt. Mehr noch: Die Erden sind torfreduziert oder sogar torffrei. Das ist aktiver Klimaschutz, denn für die Torfgewinnung werden Moore trocken gelegt, wobei große Mengen CO2 in die Atmosphäre gelangen und den Treibhauseffekt verstärken.

Gärtnern in Zeiten des Klimawandels ist eben beides: Anpassung an veränderte Witterungsbedingungen und aktiver Klimaschutz durch Verwendung klimafreundlicher Rohstoffe.

Das Feedback der Besucherinnen und Besucher fiel auch in diesem Jahr wieder durchweg positiv aus. „An den vielen Nachfragen merkt man, auf wie viel Interesse das Thema Garten stößt, weshalb wir das Gartenbauseminar auch im nächsten Jahr wieder anbieten werden“, erklärte MEG-Geschäftsführer Holger Armbrüster. „Und bis dahin können die Besucherinnen und Besucher das heute gelernte Wissen mit unseren tollen Erden aus der MEG-Kompostierungsanlage im eigenen Garten umsetzen“.

Die Präsentationen der beiden Fachvorträge des Gartenbauseminars können Sie hier einsehen:

Entwicklungen und Tendenzen in der Gartenwelt insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels

Krankheiten und Schädlinge an Rosen und Hortensien

Spatenstich KSV SpangenbergDie Bauarbeiten haben begonnen: Spatenstich zur Klär­schlamm­vererdungs­anlage Spangenberg
Foto: Werner Bechtel | Stadtrat Spangenberg
Schon ab dem kommenden Frühjahr sorgt im nord­hessischen Spangenberg die Ökotechnik von EKO-PLANT für eine wirtschaftliche und nachhaltige Klär­schlamm­behandlung.

Mit einem ersten Spatenstich begannen am 6. November in Spangenberg die Arbeiten zum Bau der neuen Klär­schlamm­vererdungs­anlage. Als Vertreter der Stadt waren Bürgermeister Peter Tigges, Bauamtsleiter Jörg Emilius sowie Kläranlagenleiter Robert Ringelberg anwesend. Für EKO-PLANT waren Stefan Küllmer, Abteilungsleiter Planung und Bau, sowie Vertriebsmitarbeiter Karl-Toni Zöller vor Ort. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Baufirma Küllmer, die als Subunternehmer am Projekt beteiligt ist.

Die Land & Forst, landwirtschaftliche Wochenzeitschrift für Niedersachsen, hat in ihrer Ausgabe 43|2019 einen Artikel über die düngerechtliche Neubewertung von Klärschlammerden durch die niedersächsischen Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt veröffentlicht.

Die Humuswirksamkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Bewertung organischer Dünger. Dazu gehören Gülle, Stroh, Stallmist, Kompost und Klärschlammerde. Ist der enthaltene Stickstoff überwiegend stabilisiert organisch gebunden, wie in Stallmist, Kompost und Klärschlammerde, ist der Dünger stark humuswirksam, d.h. er dient neben der Nährstoffversorgung der Pflanzen im hohen Maß dem langfristigen Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Klärschlammerde weißt zusätzlich einen besonders hohen Phosphatanteil auf.

Naturerlebnisbad UetzeDas Naturerlebnisbad Uetze bietet seit 2018 Badespaß in weichem, klaren Wasser.Nach Neueröffnung im vergangenen Jahr hatten die Naturerlebnisbäder in Uetze und Göttingen-Weende ihre erste komplette Badesaison.

Naturerlebnisbäder sind Besuchermagnete, das zeigen die Saisonverläufe der 2018 von EKO-PLANT fertiggestellten Bäder in Göttingen-Weende und Uetze bei Hannover. Auch im normalen, eher wechselhaften Sommer 2019 war die erste vollständige Freibadsaison erfolgreich.

Die 17. Eichsfelder Berufsfindungsbörse in Duderstadt steht kurz bevor!

Auf der Berufsfindungsbörse in Duderstadt können Sie sich am 08.11.2019 von 15:00 bis 19:00 Uhr am Stand 60 über unsere Ausbildungsangebote informieren und persönlich mit uns ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veranstaltungsort:
Berufsbildende Schulen Duderstadt
Kolpingstraße 4 und 6
37115 Duderstadt
Deutschland

Torsten HoltzTorsten Holtz, Leiter der Abteilung Entsorgung bei den Bau- und Entsorgungsbetrieben Emden
Foto: privat
Seit 1996 wird der Klärschlamm des Hauptklärwerks Emden in einer EKO-PLANT Klärschlamm­vererdungs­anlage entwässert und vererdet. Im Interview spricht Torsten Holtz, Leiter der Abteilung Entsorgung der Bau- und Entsorgungsbetriebe Emden, über die Erfahrungen im praktischen Betrieb.

Herr Holtz, Emden setzt bereits seit 1996 auf Klär­schlamm­vererdung. Was waren damals die Gründe, sich für eine EKO-PLANT Klärschlamm­vererdungs­anlage zu entscheiden?

Entscheidend waren damals die deutlich geringeren Energiekosten für die Schlammentwässerung. Dazu kam, dass durch die Schließung der eigenen Erd- und Bauschuttdeponie ein kompletter Entsorgungsweg weggefallen war und die Entsorgung neu geregelt werden musste. Die Klärschlammvererdung war da ein innovatives und vielversprechendes Konzept, das die damaligen Entscheidungsträger überzeugt hat.

Welche Vorteile der Klärschlammvererdung machen sich in Emden für Sie am deutlichsten bemerkbar?

Da wären natürlich, wie schon gesagt, die erheblich geringeren Energiekosten. Der Betrieb unserer Klärschlammvererdungsanlage läuft aber auch einfach völlig problemlos. Der Klärschlamm muss nur noch in Richtung Anlage gepumpt und auf die Schilfbeete verteilt werden. Dann läuft alles andere von allein.

Ausbringung von EKO-TerraLandwirtschaftliche Verwertung von EKO-Terra mittels BreitstreuerDer aus Klärschlammerde gewonnene Qualitätsdünger EKO-Terra Ca+ ist vielerorts nicht von den Einschränkungen der Düngeverordnung betroffen und ist optimal für die Spätsommer- und Herbstdüngung geeignet.

Die Düngung nach der Ernte im Spätsommer oder Herbst sichert hohe Erträge im nächsten Jahr. Nachteil dieser Praxis: Nitrat wird ausgewaschen, gelangt ins Grundwasser und belastet unser Trinkwasser. Der Gesetzgeber hat deshalb gegengesteuert und mit der letzten Novellierung der Düngeverordnung die Herbstdüngung mit organischen Düngern stark eingeschränkt. Das betrifft auch die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm. Klärschlammerde kann dagegen weiterhin auch für die Herbstdüngung eingesetzt werden.

In der Ausgabe 10/2019 der Zeitschrift "wwt wasserwirtschaft wassertechnik" ist ein 5-seitiger wissenschaftlicher Bericht über die EKO-PLANT Klärschlammvererdung veröffentlicht worden. Schwerpunkte des Artikels sind die Leistungsfähigkeit des ökotechnischen Systems sowie die Flexibilität und Zukunftsicherheit für den jeweiligen Betreiber.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

Attraktiver Lebensraum: Herbst­mosaik­jungfer auf der Vererdungs­anlage in Heringen (Werra)Bei der Klärschlammvererdung gehen Ökonomie und Ökologie Hand in Hand. Überragende Wirtschaftlichkeit verbindet sich mit aktivem Natur- und Klimaschutz zu einem Beispiel für vorbildliches, nachhaltiges Wirtschaften.

86.000 Tonnen CO2 wurden seit 1991 durch den Betrieb der mittlerweile über 100 EKO-PLANT Klärschlamm­vererdungs­anlagen eingespart. Das entspricht dem Verbrauch von 34,4 Millionen Litern Benzin. Dadurch wurden aber nicht nur große Mengen an Treibhausgasen vermieden sondern natürlich auch erhebliche Energiekosten. Geschont wird nicht nur die Umwelt sondern gleichzeitig der Geldbeutel der Anlagenbetreiber.